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Datenspeicherung: Baloise Group setzt auf Storage as a Service von HP

Um ihre Daten zu speichern, setzt die Baloise Group auf das Storage-Konzept "Utility Ready Storage" (URS), das Storage-as-a-Service-Konzept von HP. Dabei werden Speicherressourcen bedarfsorientiert als Service zur Verfügung gestellt. Der Basler Versicherungskonzern will dadurch die Speicherkosten um 22 Prozent drücken.

Laut Vertrag sei HP künftig für die gesamte Speicherinfrastruktur sowie für die Wartung und den kontinuierlichen Ausbau der Kapazitäten zuständig. Das Management der kompletten Speicherinfrastruktur werde von der Baloise ausgeführt. Abgerechnet werde über ein spezielles System nach effektivem Bezug, ähnlich wie bei Wasser oder Strom, heisst es in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei misst ein Abrechnungssystem die effektive benötigte Speicherkapazität und sendet diese Information periodisch an HP, die wiederum der Baloise basierend auf diesen Angaben eine monatliche Rechnung erstellt. Die Messdaten können vom Anwenderunternehmen über das Pay-Per-Use-Portal eingesehen und beispielsweise für eine firmeninterne Weiterverrechnung genutzt werden. Die Kapazität kann während der Laufzeit des Vertrages beliebig nach oben und unten verändert werden.

Derzeit kommt das Konzept für den Bereich „Open Storage“ der Baloise Schweiz zum Einsatz: Dabei werden die Daten sämtlicher Windows- und Unix-basierten Anwendungen wie etwa SAP, Oracle oder Fileservices gespeichert und verwaltet. Das sind rund 1,6 Petabyte Daten. Da der Konzern die IT sämtlicher ausländischer Niederlassungen in der zentralen Informatik des Konzerns konsolidieren will, werde das URS-Konzept in den nächsten Jahren stark an Bedeutung gewinnen, heisst es. Aktuell sind  demnach 23 EVA-Systeme (EVA4400 und EVA6400) mit über 2300 Disks im Einsatz für die Baloise.

02.02.2010 14:58 | ictk