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E-Learning floriert
Mit 237 Millionen Euro Umsatz ist der E-Learning-Markt im Nachbarland Deutschland den Angaben des Instituts für Medien und Kompetenzforschung zufolge im letzten Jahr um mehr als 17 Prozent gewachsen.
Als umsatzstärkste Unternehmen weist ein erstelltes Ranking auf den ersten drei Plätzen den Full-Service-Anbieter IMC, den Sprachspezialisten Digital Publishing und die New-Agentur Bassier, Bergmann & Kindler (BB&K) aus. Dabei erzielte IMC einen Jahresumsatz von 12,12 Millionen Euro, Digital Publishing 8,44 Millionen und BB&K 7,45 Millionen. Platz vier nimmt mit 6,45 Millionen Euro die M.I.T Newmedia ein, gefolgt von Bit Media. Da beide Unternehmen im Frühjahr 2009 verschmolzen, lässt sich für das Ranking im kommenden Jahr unschwer ein Kopf-an-Kopf-Rennen zweier fast gleich starker Branchenführer prognostizieren.
Legt man die Umsätze auf die einzelnen Tätigkeitsfelder um, lässt sich ablesen, welche E-Learning-Dienstleistungen im Jahr 2008 "Konjunktur" hatten und welche weniger: Das Gros der Unternehmen konzentrierte sich 2008 demnach auf die "Erstellung von digitalen Lerninhalten". Auch das "Anbieten von digitalen Lerninhalten und E-Learning-Kursen" sowie der Verkauf bzw. die Vermietung von "Tools für E-Learning und Wissensmanagement" trugen wesentlich zum Umsatz der Firmen bei. Ebenfalls gefragt waren "Beratungsdienstleistungen".
