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Kanton Zug entwickelt Open-Source-Lösung für E-Government

Der Kanton Zug hat unter dem Titel „-I-Zug“ eine Collaboration-Lösung für E-Government entwickelt und macht diese als Open Source Software nun unter der GPL Lizenz der SIK frei verfügbar. "Mit diesem Schritt können Bund, Kantone und Gemeinden eine der modernsten und leistungsfähigsten Anwendungen im Bereich der E-Government- und Intranet-Portale lizenzfrei übernehmen und auf ihre Bedürfnisse anpassen", versprechen die Zuger Entwickler. Teure und WTO-Ausschreibungen würden dadurch in vielen Fällen hinfällig.

I-Zug bietet den Angaben zufolge nebst anderem ein leistungsfähiges Web-CMS (Content Management System), einen Online-Schalter, einen virtuellen Arbeitsplatz, Arbeitsräume für interne und externe Zusammenarbeit sowie eine Aufgaben- und Terminverwaltung. Die Lösung steht im Kanton Zug bereits seit Mitte letzten Jahres im Einsatz und wird täglich von 1500 Kantonsmitarbeitenden und über 400 externen BenutzerInnen eingesetzt, so die Mitteilung. Zu den besonderen Vorzügen zählen demnach, dass E-Government-Portal, Extranet und Intranet auf demselben Erscheinungsbild und denselben Bedienungsformen beruhen, heisst es.

Die Lösung arbeitet mit Microsoft Office und OpenOffice.org zusammen und ermögliche insbesondere die Arbeit von zuhause aus. Ihr zugrunde liegt die Open Source Software Plone, welche weltweit im Einsatz ist und zu den sichersten Webanwendungen zählt. Nicht zufällig wird sie deshalb u.a. vom FBI und von der CIA als Plattform eingesetzt.

08.03.2010 09:28 | ictk