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Schweizer Heimelektronikbranche setzt erstmals über 700.000 TV-Flachbildschirme ab
Die helvetische Heimelektronikbranche hat 2009 unter dem Preisrückgang bei Flachbildschirmen gelitten. Der Gesamtumsatz der Branche ging um 11,9 Prozent auf 1,706 Mrd. Fr. zurück.
Bei den Flachbildschirmen stieg die abgesetzte Stückzahl von 648.000 auf die Rekordhöhe von 722.000. Hier ging hier der Umsatz von 1,043 Milliarden Franken auf 926 Millionen zurück, wie der Wirtschaftsverband für die digitale Schweiz (Swico) mitteilte. Die TV-Geräte seien innert Jahresfrist um rund ein Fünftel günstiger geworden. Erstmals seien über 700.000 TV-Geräte verkauft worden, heisst es seitens des Swico.
Bei den Videogeräten (inklusive DVD, Blu-ray und Camcorder) sank der Umsatz von 221,8 Millionen auf 190,8 Millionen Franken. Auch bei den Audio- Hifi-Systemen lag der Umsatz mit 248,5 Millionen Franken um rund 30 Millionen unter dem Vorjahreswert. Rückläufig entwickelten sich auch die Umsätze von Autoelektronik, Satelliten- und Digital-TV-Empfängern. Ein Renner gewesen seien hingegen portable Digitalradios und Radiowecker. Nochmal gesunken sei der Verkauf von MP3-Geräten. Nach dem Rekord von 890.000 abgesetzten Stück im Jahr 2006 waren es 2009 noch deren 645.000.
Für das laufende Jahr geben laut Swico ein gutes viertes Quartal 2009, die positive Konsumentenstimmung und Innovationen zu neuen Hoffnungen Anlass. Neuerungen bringen die 3D-Technik und zusätzliche HD-Sender, zu Käufen anregen soll auch die Fussball-WM. Swico vertritt rund 400 Anbieter, die zusammen über 34.000 Beschäftigte zählen.
