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Schweizer Unternehmen punkto Cloud Computing noch vorsichtig
Einer von CA bei Vanson Bourne in Auftrag gegebenen Studie zufolge sind Schweizer Unternehmen immer noch nicht von den Vorteilen des Cloud Computings überzeugt. Zwar halten nur 17 Prozent der Befragten Cloud Computung für eine vorübergehende Modeerscheinung, doch sind weitere 54 Prozent noch nicht restlos überzeugt. Wie die in 14 Ländern durchgeführte Studie "Unleashing the Power of Virtualization 2010 Survey" ergab, beziehen sich die grössten Vorbehalte gegen die Umsetzung des Cloud Computing auf Sicherheits- und Verwaltungsaspekte.
Wie die von den Marktforschern von Vanson Bourne bei 550 Unternehmen durchgeführte Studie ergab, mach die Virtualisierung von Servern mittlerweile echte Fortschritte: 77 Prozent der Befragten gaben demnach an, diese Technologie bereits umzusetzen oder dies zumindest zu planen. Allerdings bricht diese Zahl massiv ein, sobald man nach den anderen Schritten fragt, die notwendig sind, um aus einer statischen Umgebung zum Cloud Computing überzugehen: automatische Bereitstellung (34 Prozent), automatische Rücknahme der Bereitstellung (23 Prozent) und dynamische Ressourcenzuteilung (31 Prozent).
40 Prozent der Unternehmen sehen Cloud Computing laut Studie als ein Synonym für Outsourcing (externes Cloud-Modell), 60 Prozent hingegen nicht. Unabhängig von dieser Einschätzung fällt es den Befragten schwer, die Vorteile von Cloud Computing und den Zusammenhang zwischen den technischen Vorzügen (Dienste auf Abruf, breiter Netzwerkzugang, hohe Elastizität und präzise abgerechnete Dienste) und den geschäftlichen Vorteilen (Kostensenkung, besserer ROI, erhöhte Verfügbarkeit, raschere Umsetzung neuer Dienste) von Cloud Computing zu erkennen. Interessanterweise wird die präzise Abrechnung von Diensten – ein wichtiges Verkaufsargument für das externe Cloud-Modell – nur von 3 Prozent der Befragten als Vorteil gesehen.
