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Siemens SIS: Robert Gögele neuer Deutschland-Chef
Mit Robert Gögele hat die Siemens-Tochter IT Solutions and Services (SIS) ab 1. April einen neuen Leiter für das Deutschland-Geschäft. Gögele wird damit die umsatzstärkste Region des IT-Dienstleisters verantworten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete SIS in Deutschland einen Umsatz von mehr als 1,3 Milliarden Euro, die mehr als 35.000 Mitarbeitern weltweit erzielten zusammen rund 4,7 Milliarden Euro Umsatz. Der neue SIS-Chef beginnt seinen Job aber nicht gerade unter einem guten Stern, muss er doch die Mitte März angekündigte Stellenstreichungen bei SIS durchziehen. In Deutschland sind 2000 der derzeit 9700 SIS-Mitarbeiter davon betroffen, vor allem in grossen Standorten wie München, Paderborn und im Grossraum Nürnberg/Erlangen.
Konzernweit müssen bis 2011 etwa 4200 der weltweit rund 35.000 Angestellten gehen. Diese Massnahme geht einher mit einem Umbau des Konzerns: Statt sieben gibt es künftig nur noch zwei Geschäftseinheiten. Man werde sich künftig auf IT-Outsourcing und das Lösungsgeschäft konzentrieren. Der Fokus des Geschäfts in Deutschland und damit von Gögeles neuem Aufgabenbereich liegt im Lösungsgeschäft unter anderem auf Enterprise Resource Planning und der Integration von Unternehmensanwendungen und -Systemen. Das Management von Anwendungen, von IT- und Desktop-Services sowie der Betrieb von Rechenzentren zählen zu den Schwerpunktthemen bei Outsourcing.
