Zentrale Informatik für dezentrale Standorte
Das Elektrotechnikunternehmen Hans K. Schibli besitzt 85 PC-Arbeitsplätze für die 320 Mitarbeiter. Dafür verteilen sich die Rechner auf zehn Standorte. Es ist Aufgabe des IT-Leiters Rico Bardola, deren Daten unter einen zentralen Hut zu bringen.
Von: Andreas HeerWelche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer IT-Strategie?
Da wir ein ISO-9001-zertifiziertes Unternehmen sind, muss die Informatik die Geschäftsprozesse optimal unterstützen und auch selber in diese Abläufe integriert sein. Und natürlich ist es uns wichtig, dass die Anwender – also die Mitarbeiter – zufrieden sind und die IT ihnen bei ihrer täglichen Arbeit hilft. Da wir eine Citrix-Umgebung verwenden, können die Mitarbeiter bei Bedarf auch von ausserhalb arbeiten, etwa von zu Hause aus.
Diese Aufgaben versuchen wir mit einem möglichst tiefen Aufwand für Wartung und Support zu erfüllen, obwohl wir neben dem Hauptsitz auch zehn Aussenstellen betreuen.
Wer ist bei Schibli in die strategische IT-Planung involviert?
Als reines Familienunternehmen verfügen wir über kurze Entscheidungswege und müssen keine externen Geldgeber berücksichtigen. Projekte besprechen jeweils der Leiter Logistik und ich zusammen, bevor wir sie der Geschäftsleitung unterbreiten. Diese Arbeit im Zweierteam vereinfacht das Vorgehen stark.
Zu unserer strategischen Planung gehört auch, dass wir unsere IT-Infrastruktur nachhaltig betreiben wollen. So wechseln wir etwa Hardware frühzeitig aus, um jeweils auf dem aktuellen Stand zu sein.

