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Windows 7 wartet nicht mit revolutionären Neuerungen auf. Dafür hat Microsoft die wichtigsten Schwachstellen des Vorgängers beseitigt und einige sinnvolle Verbesserungen eingeführt – ganz im Sinne von Unternehmen.
Von: Andreas HeerNachdem Windows Vista bei Unternehmen durchgefallen war, präsentierte Microsoft etwas mehr als zwei Jahre später bereits eine öffentliche Betaversion des Nachfolgers mit der Bezeichnung Windows 7. So unspektakulär wie der Name erweisen sich auch die Neuerungen – und genau deshalb dürfte das jüngste Microsoft-Betriebssystem auf Akzeptanz in Unternehmen stossen. Denn in Windows 7 hat die Herstellerin die gröbsten Fehler von Vista ausgebügelt. Das ab dem 22. Oktober generell verfügbare Betriebssystem wirkt schlank und schnell, auch auf zwei- bis dreijährigen Rechnern. Die Benutzerzugriffssteuerung, die sich unter Vista nervend oft und teils mehrfach mit Sicherheitsabfragen in den Vordergrund drängte, beschränkt sich nun auf die wirklich notwendigen Nachfragen. Gewöhnen müssen sich die Anwender aber an die mit Vista eingeführte Aero-Oberfläche, die sich nur noch beschränkt umgehen lässt. Insgesamt hat Microsoft bei Windows 7 aber vor allem unter der Oberfläche gearbeitet. Neben der hierzulande vernachlässigbaren Starter- Edition ist Windows 7 in vier Varianten verfügbar: Home Premium, Professional und Ultimate respektive Enterprise für Unternehmen mit Volumenlizenzvertrag. Die bessere Variante enthält dabei alle Funktionen der untergeordneten Version. Als OEM-Ausgabe liegen die Preise für Einzellizenzen zwischen rund 130 und 240 Franken. Rechner mit Windows XP müssen neu installiert werden, ein System-Update ist erst ab Vista möglich.

