Verfasst von ictk am 25.09.2016 - 08:37

In den letzten fünf Jahren nahm die Nutzung der Online-Angebote der Schweizer Behörden stetig zu. Dies geht aus der jetzt zum siebten Male veröffentlichten Studie "E-Government-Monitor" hervor. 2016 zählten demnach 65 Prozent der Befragten zu den E-Government-Nutzern. Für die zukünftige Entwicklung der Nutzung in der Schweiz lassen die Studienbefunde auf einen positiven Trend schliessen: Die am häufigsten genannten Barrieren für die Nutzung, die fehlende Bekanntheit und die mangelnde Durchgängigkeit von E-Government-Services sowie die komplizierten Website-Strukturen, konnten im Zweijahresvergleich um 4 bis 11 Prozent abgebaut werden.

Verfasst von ictk am 25.09.2016 - 08:22

Laut einer Mitteilung des Bundesrates bestätigen die Eingaben im Rahmen der Vernehmlassung zur Teilrevision des Fernmeldegesetzes (FMG), dass eine Anpassung der rechtlichen Grundlagen nötig sei. Der Bundesrat habe von den Ergebnissen der Vernehmlassung Kenntnis genommen und das UVEK beauftragt, bis September 2017 eine Botschaft zur Änderung des FMG auszuarbeiten, heisst es.

Verfasst von ictk am 24.09.2016 - 16:03

Der Bundesrat hat den Bericht über das Beschaffungscontrolling für das Jahr 2015 zabgesegnet. Dieser weist für die zentrale Bundesverwaltung Zahlungen im Wert von 5,65 Milliarden Franken für Beschaffungen von kommerziellen Leistungen und Lieferungen (Güter und Dienstleistungen) aus. Davon entfallen 558.13 Millionen Franken auf IT-affine Produkte, darunter unter anderem IT- und Telekommunikationsmittel (261.04 Mio. Franken), IT- und Telekommunikationsmittel für Führungs- und Einsatzsysteme der Armee (228.27 Mio. Franken) oder Bürobedarf inkl. Papier und EDV-Verbrauchsmaterial (16.18 Mio. Franken).

Verfasst von ictk am 03.09.2016 - 10:22

Die Direktion der Justiz und des Innern baut das direktionseigene Rechtsinformationssystem RIS2 nicht weiter aus. Man damit Abstand von Software-Eigenentwicklungen und setze künftig auf Standard-Applikationen, heisst es in einer Aussendung der Direktion.

Verfasst von ictk am 23.08.2016 - 14:38

Ähnlich wie die Isar-Stadt München vor über zehn Jahren eine Microsoft-Ablösung gestartet hat, soll nun auch in der Stadt Bern mit der Entwicklung eines Open Source Clients für die Stadtverwaltung begonnen werden. Das Stadtparlament hat deutlich mit 49 gegen 18 Stimmen einen Kredit in der Höhe von 843.000 Franken für das Projekt „Potenzialanalyse Open Source Software“ genehmigt.

Verfasst von ictk am 17.08.2016 - 00:12

Die neue Informatikinfrastruktur Fiscal IT der Eidgenössischen Steuerverwaltung dürfte wohl teurer werden als ursprünglich angenommen. Dies geht aus einem von der Eidgenössischen Finanzkontrolle (EFK) publizierten Bericht hervor. Fiscal IT ist der Nachfolger des IT-Megaprojektes Insieme, mit dem die Steuerverwaltung des Bundes für negative Schlagzeilen gesorgt hatte.

Verfasst von ictk am 05.08.2016 - 13:26

Die Abteilung Organisation und Informatik der Stadt Zürich (OIZ) hat eine Cyber-Defense-Infrastruktur zur Abwehr von Cyberbedrohungen ausgeschrieben. Laut einem Report der NZZ berichtet, wolle sich die Limmatstadt damit gegen potenzielle Angriffe auf ihre IT-Infrastruktur rüsten. Bisherige Firewalls und Virenscanner würden in anbetracht der aktuellen Bedrohungslage als nicht mehr ausreichend erachtet, heisst es.

Verfasst von ictk am 30.06.2016 - 08:37

Entlang der vom Bundesrat festgelegten strategischen Ausrichtung hat das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) in Zusammenarbeit mit den Departementen und der Bundeskanzlei den ersten Masterplan zur IKT-Strategieperiode 2016–2019 erarbeitet. Dabei wurden gemäss Mitteilung auch die Empfehlungen der parlamentarischen Oberaufsicht an den Bundesrat zur IKT Bund berücksichtigt.

Verfasst von ictk am 29.06.2016 - 16:10

Der schweizerische Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung festgelegt, dass in der Bundesinformatik die elektronische Geschäftsverwaltung "Gever" künftig zentral, als IKT-Standarddienst, geführt werden soll. Zudem hat er die Erweiterung des bestehenden IKT-Standarddienstes für die Identitäts- und Zugangsverwaltung IAM beschlossen. Die Content Management Systeme (CMS) zur Bewirtschaftung von Webauftritten sollen aber vorerst noch nicht zentral geführt werden, so der Bundesrat in einem Communiqué dazu.

Verfasst von ictk am 27.06.2016 - 15:53

Nach dem Kanton Solothurn hat sich mit dem Kanton Zug in diesem Jahr bereits die zweite kantonale Steuerverwaltung für den Einsatz der Standardsoftware NEST Steuern entschieden. Die Herstellerin, die Krienser KMS, hat die öffentliche Ausschreibung "STELZ – Neue Steuerlösung Zug" für sich entscheiden können. Der Auftrag hat einen Wert von 16 Millionen Franken. Insgesamt ist Zug damit bereits der 14. Kanton, der mit "NEST Steuern" arbeiten wird.