Verfasst von ictk am 17.01.2018 - 07:11

Durch einen breitangelegten Cyberangriff ist das Online-Gesundheitssystem von Lettland ausgehebelt worden. Das Portal für die Ausstellung digitaler Arztrezepte sei mit Tausenden Anfragen pro Sekunde (DDoS: Distributed Denial of Service) lahmgelegt worden, liess das lettische Gesundheitsministerium verlauten. Die Angriffe seien aus mehr als 20 Ländern in Afrika, der Karibik und Europa erfolgt.

Verfasst von Kapi/ICTK am 10.01.2018 - 10:55

Das Felix Platter-Spital in Basel, Universitäres Zentrum für stationäre und ambulante Altersmedizin, implementiert ein intelligentes, absichtsbasiertes Netzwerk von Cisco. Es soll gemäss Mitteilung künftig als Basis für die Digitalisierung der Krankenhaussysteme dienen. Das neue Netzwerk soll im Dezember 2018 voll funktionsfähig sein.

Verfasst von ictk am 08.01.2018 - 09:14

Der Basler Pharmakonzern Roche und General Electric Healthcare haben eine Partnerschaft für den Bereich Digitale Diagnostik unterzeichnet. Laut Angaben von Roche gehe es dabei konkret um die Entwicklung einer Diagnoseplattform, durch die die Behandlung von Krebs- und Intensivpatienten optimiert werden soll.

Verfasst von ictk am 06.01.2018 - 08:09

Computerspielsucht soll künftig als Krankheit anerkannt werden. Wie ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mitteilte, soll das allgemein als "Gaming Disorder" bezeichnete Phänomen in die elfte Internationale Klassifikation der Krankheiten aufgenommen werden, die im Juni veröffentlicht wird. Die Liste basiert auf Einschätzungen von Experten in aller Welt.

Verfasst von ictk am 14.12.2017 - 09:58

Das psychiatrische Universitätsspital UPD Bern führt ein CRM-System/ Zuweisermanagement ein. Zum Einsatz komme dabei Evidence CRM4clinic, das auf der Glaux-Soft-eigenen Anwendungsplattform Evidence basiere, wie es in einer Mitteilung dazu heisst. Mit diesem Instrument könne die UPD die systematische Beziehungspflege mit ihren Anspruchsgruppen aufnehmen. Die Kommunikation werde präzise auf die Zielgruppen ausgerichtet und verbessere so deren Wissensstand über die UPD.

Verfasst von ictk am 24.11.2017 - 15:47

Die Digitalisierung im Schweizer Gesundheitswesen liegt im Vergleich zu anderen Branchen noch zurück. Eine neue Studie der Marktforscher von MSM Research zum Thema "eHealth und ICT im Schweizer Gesundheitswesen" hat aufgezeigt, dass bei der Mehrheit der Spitäler, Kliniken und Heime das Thema in seiner ganzen Tiefe und Bandbreite noch nicht angekommen ist und noch eine Vielzahl an Hürden und Hemmschwellen technischer, politischer, kultureller und gesellschaftlicher Art auf dem Weg der digitalen Transformation zu bewältigen sind.

Verfasst von ictk am 10.11.2017 - 10:17

Mit der "National Healthcare Cloud" hat die in Lenzburg domizilierte Hint eine branchenspezifische Cloud-Computing-Lösung für das Schweizer Gesundheitswesen entwickelt. Wobei die Patientendaten in den zwei hochsicheren Schweizer Rechenzentren von Hint lagern. Alle Daten seien hoch verfügbar, die Datenleitungen schnell, die Anzahl an cloud-kompatiblen Applikationslösungen steige sukzessive und das eigene Security Operation Center gewährleiste entsprechende Datensicherheit, teilt Hint mit.

Verfasst von Steiner/pte am 31.08.2017 - 09:23

Wenn Künstliche Intelligenz (KI) die Analyse von Gehirnscans übernimmt, lassen sich frühe Anzeichen von Demenz erkennen und späterer Alzheimer bis zu zwei Jahre im Voraus vorhersagen, so Forscher der McGill University. Sie haben einen Algorithmus entwickelt und trainiert. Beim Praxistest erzielte das System eine Erfolgsquote von 84 Prozent. Eine erste Testversion des Prognose-Tools ist bereits verfügbar.

Verfasst von ictk/Kapi am 09.07.2017 - 11:46

Die Stammgemeinschaft E-Health Aargau entwickelt ein E-Health-Ökosystem zur Vernetzung der Leistungserbringer untereinander und mit der Bevölkerung und setzt dabei auf die E-Health-Plattform der Schweizerischen Post. Basierend auf den bereits bestehenden Grundlagen von "Post E-Health" konzipiert die Post gemäss Mitteilung nun zusammen mit Partnerfirmen die Gesundheitsplattform für die Versorgungsregion Aargau.

Verfasst von ictk am 21.06.2017 - 14:30

Das Schweizer Gesundheitswesen produziert pro Jahr analoge Informationen im Umfang von 300 Millionen Blatt Papier und 1,5 Millionen GB an digitalen Daten. Das heute vergleichsweise bescheidene digitale Datenvolumen dürfte künftig stark zunehmen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).