Verfasst von Fügemann/pte am 01.12.2016 - 09:45

Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum haben einen neuen Radarsensor entwickelt, der tiefe Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen ermöglicht. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte. Das neue Wissen um Lawinen könnte dazu beitragen, bessere Vorrichtungen zur Abwehr zu realisieren.

Verfasst von Sec/pte am 26.11.2016 - 09:03

Forscher der Korea University haben zusammen mit Kollegen der University of Illinois einen neuen ultradünnen und zugleich flexiblen Film entwickelt, der nicht nur äusserst billig herzustellen, sondern auch ein hervorragender Leiter für elektrischen Strom ist.

Verfasst von redaktion am 25.11.2016 - 08:37

Eine an der ETH Lausanne (EPFL) neu entwickelte Variante des Fotovoltaikmaterials Perowskit könnte sich für die nächste Generation von Datenspeichern eignen. Es handle sich dabei um das erste Material überhaupt, das magnetische und fotovoltaische Eigenschaften in sich vereint, berichten die Forscher.

Verfasst von Fügemann/pte am 24.11.2016 - 11:05

Experten der TU Wien ist in der Entwicklung neuer Quantenspeicher-Konzepte ein Schritt nach vorne gelungen. In Zusammenarbeit mit dem japanischen Telko NTT arbeiten sie an Quantenspeichern aus Stickstoffatomen und Mikrowellen. Durch ihre unterschiedliche Umgebung weisen die Stickstoffatome alle leicht unterschiedliche Eigenschaften auf, wodurch der Quantenzustand relativ schnell "zerläuft". Durch gezielte Manipulation eines kleinen Teils der Atome kann man diese jedoch in einen neuen Quantenzustand bringen, der eine mehr als zehnfache Lebensdauer hat.

Verfasst von ictk am 24.11.2016 - 00:22

Lange Zeit galt die mathematische Modellierung sozialer Systeme und Dynamiken als Science Fiction. Doch menschliches Verhalten berechnen und damit beeinflussen zu können, ist auf dem besten Weg Realität zu werden. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) entwickeln gerade die passenden Werkzeuge dafür. Mit ihnen lassen sich Szenarien berechnen, um etwa die Sicherheit bei Grossveranstaltungen zu erhöhen oder Evakuierungen effizienter zu gestalten.

Verfasst von Manzey/pte am 23.11.2016 - 07:31

Das Kickstarter-Projekt "Dashbot" sammelt Gelder für die Entwicklung eines smarten Assistenten, der sich auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) zu 100 Prozent per Sprachsteuerung vom Fahrer bedienen lässt und als Helfer im Auto bereitsteht. Dabei ist nicht ein einziger Blick auf das Gerät nötig, um es zu steuern oder zu verstehen.

Verfasst von Monschein/pte am 23.11.2016 - 07:22

Die 2013 von der US-Administration ins Leben gerufene Initiative "Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnologies" (Brain) hat eine Unmenge an neuen Daten zur Erforschung der Funktionsweise des menschlichen Gehirns gebracht. Für Kristofer Bouchard vom Lawrence Berkeley National Laboratory ist es jedoch nötig, dass dieser Flut an Informationen auch eine einheitliche Strategie zu Analyse, Management und Verständnis gegenübersteht.

Verfasst von Mario Bergamin/ ethlife) am 15.11.2016 - 07:35

Der ETH-Physikprofessor Jonathan Home erhält den diesjährigen Latsis-Preis der ETH Zürich. Mit einzelnen geladenen Atomen, die er präzise zu steuern vermag, untersucht der Wissenschaftler den Grenzbereich zwischen Quantenphysik und klassischer Physik.

Verfasst von redaktion am 15.11.2016 - 06:25

Vernetzt und automatisiert fahrende Autos sind in Deutschland längst keine Zukunftsvision mehr: Auf der Autobahn 9 zwischen München und Nürnberg sind einige dieser Fahrzeuge bereits unterwegs. Beim Pilotprojekt "Digitales Testfeld Autobahn" wird die Fernstrasse seit rund einem Jahr als Versuchslabor genutzt. Autohersteller, Telekommunikationsunternehmen und die IT-Wirtschaft erproben hier die digitale Kommunikation zwischen Strasse und Auto.

Verfasst von ictk am 10.11.2016 - 08:52

Das grösste soziale Netzwerk der Welt, Facebook, baut sein Engagement in der Schweiz aus. Gemäss einem Bericht der Handelszeitung (HZ) hat der Konzern mit Sitz im kalifornischen Menlo Park vor wenigen Wochen das Hochschulprojekt "Zurich Eye" übernommen. Im Rahmen dieses Projektes bringen rund zehn Forscher der ETH Zürich und der Universität Zürich Maschinen quasi das Sehen bei und befähigen sie, sich autonom und äusserst präzise im Raum zu bewegen. Das Team soll laut der HZ nun Teil von Oculus, der Virtual-Reality-Tochter von Facebook, werden.