Verfasst von Pichler/pte am 24.08.2015 - 07:47

Forscher der Mediated Matter Group am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben gemeinsam mit Kollegen aus anderen Fachbereichen das erste Verfahren entwickelt, das den 3D-Druck von durchsichtigem Glas ermöglicht. Der "G3DP" genannte Prozess nutzt dabei kleine Stückchen gewöhnlichen Kalk-Natron-Glases, die auf gut 1.000 Grad erhitzt werden. Das Material läuft dann ähnlich zähflüssigem Honig aus einer Düse, wenn es in die gewünschte Form gebracht wird. So entstehen beispielsweise beeindruckende durchsichtige Glasgefäße.

Verfasst von redaktion am 20.08.2015 - 11:22

Forscher der ETH Lausanne haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich Kunstwerke dreidimensional digitalisieren und von allen Seiten betrachten lassen. Bisher wurden mit der Apparatur rund 40 Werke aus der Bodmer-Sammlung digitalisiert. Drei Jahre haben die Forscher für die Entwicklung gebraucht, die vom Google-Konzern mitfinanziert wurde.

Verfasst von Adrian Ritter/ ETH-News am 19.08.2015 - 14:03

Über das ETH-Spin-off "Smart Home Technology" bringt der ETH-Alumnus-Tüftler Felix Adamczyk Produkte für die Heimautomation auf den Markt, angefangen vom Notrufknopf bis zur Steuerung von Lampen oder Storen via Smartphone. Die Ideen gehen ihm noch längst nicht aus.

Verfasst von Fleischer/pte am 13.08.2015 - 09:06

Displays, die zum Beispiel an Shirts befestigt werden, hatten bis jetzt ein grosses Manko: Sie passten sich dem darunter liegenden Gewebe in ihren Bewegungen nicht an. Dieses Problem haben südkoreanische Forscher nun gelöst, indem sie faserartige Leuchtdioden entwickelt haben, die in tragbaren Displays verarbeitet werden können.

Verfasst von Pichler/pte am 12.08.2015 - 08:26

Microsoft-Forscher haben sich in Zusammenarbeit mit "The New Yorker" einer grossen Herausforderung im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) gestellt: Sie versuchen einem Computer klarzumachen, was lustig ist. Konkret betrachtet das Programm Bildunterschriften für Cartoons, die Leser im Rahmen eines beinahe wöchentlich stattfindenden Wettbewerbs einsenden.

Verfasst von Pichler/pte am 11.08.2015 - 00:12

Forscher an der University of Exeter haben eine Software entwickelt, die digitale Fotos zeigt, wie Tiere sie sehen würden. Denn das Programm macht es leicht, die dargestellten Farben daran anzupassen, wie verschiedene Lebewesen ihre Umgebung wahrnehmen. Das soll Wissenschaftlern beispielsweise helfen, Tarnmuster und Farben als Signal in der Natur besser zu verstehen. Doch kann jeder mit der Software experimentieren, denn sie ist quelloffen und für Interessierte frei verfügbar.

Verfasst von ictk am 31.07.2015 - 13:26

Das soziale Netzwerk Facebook hat die erste Version einer gigantischen Drohne präsentiert, welche Internet auch in entlegensten Gebieten ermöglichen soll. Das solarbetriebene, unbemannte Fluggerät trägt den Namen Aquila und soll die Spannweite einer Boeing 737 haben, wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg wissen lässt.

Verfasst von Fleischer/pte am 31.07.2015 - 08:07

Das südkoreanisches Start-up Dot hat eine Smartwatch für Blinde vorgestellt: Mit dieser können sie lernen, Braille-Schrift zu lesen und digitale Informationen in Braille zu übersetzen. Eric Ju Yoon Kim, Mitbegründer und Geschäftsführer von Dot, will das am Armgelenk tragbare Gerät ab Dezember für nur rund 300 Dollar (rund 273 Euro) zunächst in Amerika auf den Markt bringen.

Verfasst von Oliver Morsch/ETH-Zürich-News am 30.07.2015 - 10:26

Zur schnellen Übertragung von grossen Datenmengen über Glasfaserkabel, wie sie das Internet erfordert, braucht man leistungsfähige Modulatoren, die elektrische Signale in optische umwandeln. ETH-Forscher haben nun einen Mikromodulator aus Gold entwickelt, der hundert Mal kleiner ist als handelsübliche Modelle.

Verfasst von Sec/pte am 21.07.2015 - 08:16

Forschern der kanadischen Universität Toronto ist es gelungen, aus zwei vielversprechenden Solarzellen-Materialien etwas Neues zu schaffen: einen hocheffizienten lichtemittierenden Kristall. Das Team hat eine Technik entwickelt, um stark leuchtende Nanopartikel, sogenannte kolloidale Quantenpunkte, in das oxidische Mineral Perowskit einzukapseln. Der Ansatz liefert hocheffiziente LEDs, die neue Anwendungsmöglichkeiten versprechen.