Verfasst von Sec/pte am 18.09.2016 - 00:28

Forscher der Australian National University haben ein neues, wasserabweisendes Spray entwickelt, das für mobile Geräte wie Smartphones oder zur Prävention von Eisbildung bei Flugzeugen beziehungsweise auch zum Schutz vor Korrosion eingesetzt werden könnte. "Die Oberfläche ist eine Schicht aus Nanopartikeln, auf dem das Wasser abrutscht, so als ob es auf einem heissen Grill wäre", erklärt Studienautor William Wong.

Verfasst von Pichler/pte am 13.09.2016 - 07:26

US-Forscher arbeiten an einem System, das in geschlossenen Büchern lesen kann. Ein aktuell in "Nature Communications" vorgestellter Prototyp schafft es immerhin bereits, einzelne Buchstaben neun Blatt tief in einem Papierstapel zu entziffern. Möglich machen dies Terahertz-Strahlung, für die Papier anders als Tinte aussieht, und ein ausgeklügelter Zeichenerkennungs-Algorithmus. Langfristig könnte das System ermöglichen, gefahrlos in wertvollen Originalen zu schmökern.

Verfasst von Oliver Bendel am 11.09.2016 - 12:28

Roboter konnten schon immer zweckentfremdet werden. Je mehr sie aber vermögen, je mehr Instrumente sie haben, je mehr sie zu Generalisten werden, desto eher scheinen sie auch für Anwendungen geeignet zu sein, für die sie nicht vorgesehen waren. Und je mehr sich Roboter verbreiten, desto mehr sind sie auch Menschen zugänglich und ausgeliefert, die sie in vielfältiger Weise ge- und missbrauchen können.

Verfasst von Pichler/pte am 08.09.2016 - 14:49

Forscher der University of Wisconsin-Madison (UW-Madison) haben erstmals Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) hergestellt, die besser sind als jene aus Silizium. Darauf haben Nanotechniker schon seit langem hingearbeitet. Der Durchbruch nährt die Hoffnung auf grosse Sprünge bei Computerchips. Denn langfristig sollten CNT-Transistoren fünf Mal schneller oder energieeffizienter sein als jene aus Silizium, so das UW-Madison-Team.

Verfasst von ictk am 07.09.2016 - 14:22

An der Hochschule für Wirtschaft FHNW in der Schweiz wurde von März bis August 2016 der Lügenbot entwickelt, ein Chatbot, der so sehr lügt, dass sich die Balken biegen. Die Idee dazu formulierte Oliver Bendel bereits 2013 in seinem Artikel "Der Lügenbot und andere Münchhausen- Maschinen". Nun konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden.

Verfasst von Oliver Morsch/ETHnews am 01.09.2016 - 00:09

Elektronische Bauteile werden seit Jahren immer schneller und machen damit leistungsfähige Computer und andere Technologien möglich. Wie schnell sich Elektronen mit elektrischen Feldern letztendlich kontrollieren lassen, haben jetzt Forscher an der ETH Zürich untersucht. Ihre Erkenntnisse sind wichtig für die Petahertz-Elektronik der Zukunft.

Verfasst von Pichler/pte am 31.08.2016 - 15:35

Big-Data-Analysen statt aufwendiger Pendler-Befragungen - das könnte die Zukunft der Verkehrsplanung sein. Denn Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und von Ford haben ein System entwickelt, das urbane Verkehrsmuster mithilfe der Standortdaten von Smartphones abschätzt. Das verspricht schneller erstellte, aktuellere Verkehrsmodelle - und somit eine Erleichterung für die Planer.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 30.08.2016 - 09:12

Der "Luigi"-Roboter analysiert Abwässer, um Bakterien, Viren und Chemikalien ausfindig zu machen. Das Gadget ist von Forschern des MIT Senseable City Lab entwickelt worden und trägt zur Prognose von Krankheitsausbrüchen bei. Die Analyse erfolgt zusammen mit einem Programm, das sich "Underworlds" nennt. Luigi entnimmt in der Kanalisation flüssige Proben, die anschliessend ausgewertet werden.

Verfasst von Manzey/pte am 24.08.2016 - 15:21

Forscher der Nanyang Technological University haben einen flexiblen Superkondensator entwickelt, der sich in verschiedene Richtungen biegen lässt und deshalb für Hersteller von Wearables äusserst interessant ist.

Verfasst von ictk am 24.08.2016 - 05:48

Offenbar wollen auch die Autozulieferer künftig am Markt für autonome Fahrzeuge partizipieren. Jedenfalls spannen Delphi und Mobileye zusammen und wollen gemeinsam bis 2019 ein günstiges System für selbstfahrende Autos entwickeln, berichtet "The Verge". Mit einem günstigen Preis wolle man damit vor allem den Massenmarkt erreichen, heisst es weiter. Voraussichtlich sollen erste Autos spätestens 2021 damit ausgerüstet werden.