Die nächste Revolution im Internet könnte nichts mit dem World Wide Web selbst zu tun haben, sondern mit der Art und Weise, wie wir mit ihm interagieren. Die Washinton Post geht davon aus, dass die immer geringere Grösse der mobilen Screens in Kombination mit der steigenden Anzahl von Aufgaben, die sie erfüllen sollen, zu einem Innovationsschub führen wird.
Forscher des Massachusetts Intitute of Technology arbeiten am "Project T" (Tether), das einen ersten Blick in den zukünftigen Umgang mit 3D-Inhalten gewährt. In einem Video demonstrieren sie das System, das an ein iPad gekoppelt ist und dem Nutzer erlaubt, im freien Raum mit virtuellen Objekten zu arbeiten.
Das Institute of Electrical and Electronical Engineers (IEEE) hat die neue Spezifikation für den WLAN-Standard 802.11-2012 veröffentlicht. Er folgt auf die Spezifikationen 802.11a/b/g/n. Damit soll die WLAN-Technologie ein breiteres Anwendungsfeld ermöglichen. Es gilt also weniger eine schnellere Gesprächs- und Datenverbindung zu ermöglichen, als die Technologie für den Einsatz von Wireless LAN in speziellen Bereichen aufzurüsten.
Die Forschungsabteilung von Microsoft arbeitet an einer Software für elektronisch gesteuerte Häuser und Wohnungen. Über die vergangenen Monate wurde das "HomeOS" getaufte Betriebssystem in zwölf Unterkünften getestet und diente dort zur Kontrolle der Klimaanlage, der Einbruchssicherung und diversen Haushaltsgeräten.
Die Besitzer eines Computers mit Breitband-Internetanschluss müssen Radiogebühren zahlen. Laut Bundesverwaltungsgericht bieten multifunktionale Geräte dieser Art eine gleichwertige Vielfalt und Qualität beim Empfang von Programmen wie herkömmliche Radios.
Durch Kleidung und sogar Wände sehen wie Superman? Von US-Forschern konzipierte „Röntgen"-Handys könnten das schon bald möglich machen. Wie die University of Texas in Dallas jetzt mitteilte, entwickelten Wissenschafter einen vergleichsweise preiswerten Mikrochip, der eine Terahertz-Frequenz vom elektromagnetischen Spektrum unterscheiden kann.
Der IT-Riese IBM kooperiert künftig im Rahmen des Battery 500-Projektes mit den zwei japanischen Chemiekonzernen Asahi Kasei und Central Glass. Gemeinsam soll das zukunftsweisende Forschungsprojekt, das der Elektromobilität zum Durchbruch verhelfen könnte, weiter vorangetrieben werden.
Der ehemalige Entwicklungschef von General Motors, Larry Burns, hat bei einem Vortrag an der University of Michigan einen Blick in die Zukunft des Individualverkehrs gewagt. Demnach werden autonom fahrende Autos bis 2020 reif für den Strassen-Alltag sein und dabei einige der grossen Probleme motorisierter Fortbewegung ausmerzen.
Das Pentagon hat Prototypen einer Kontaktlinse namens "iOptik" bestellt, die dem Träger zusätzliche Informationen über seine Umgebung direkt ins Auge projiziert, ohne dass dieser dadurch von seiner Umwelt abgelenkt wird. Wie die BBC berichtet, basiert die Funktionsweise auf der sogenannten Multi-Fokus-Technologie. Sowohl Umgebung als auch Infos bleiben scharf. Künftig sollen Soldaten damit ausgestattet werden.
Das Pentagon hat einen Preis von zwei Millionen Dollar (1,5 Mio. Euro) zur Entwicklung menschlicher Roboter ausgeschrieben. Womit die Regierung von US-Präsident Obama die „Darpa Grand Challenge“ aus der Bush-Ära wieder aufleben lässt.