Verfasst von Steiner/pte am 22.04.2017 - 06:36

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen neuen Ansatz entwickelt, der die Produktion von Hochleistungs-Halbleiterbauteilen deutlich verbilligen soll. Geräte können damit zudem aus verschiedenen, weitaus exotischeren Materialien als Silizium hergestellt werden - dank Graphen. Die Forscher nutzen die Kohlenstoffschichten des Materials als "Kopiermaschine", um komplizierte kristalline Strukturen von einer darunterliegenden Halbleiterscheibe auf eine darüberliegende Schicht desselben Materials zu übertragen.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 18.04.2017 - 07:11

Simsen am Steuer gilt als gefährliche Ablenkung. Forscher der Texas A&M University haben nun untersucht, ob immer bessere Spracheingabe und Displays wie Google Glass, die den Blick wenigstens nicht völlig von der Strasse lenken, das ändern. Tatsächlich scheint demnach das Risiko zu sinken - eine grundsätzlich schlechte Idee bleibt Simsen während der Fahrt aber trotzdem.

Verfasst von Kempkens/pte am 16.04.2017 - 06:07

Mit einem 3D-Drucker lassen sich jetzt Objekte herstellen, die ihre Form mit der Umgebungstemperatur ändern. Je nach dem Hitzegrad, dem die Gegenstände ausgesetzt werden, können sie sogar verschiedene Gestalten annehmen. Gelungen ist dieses Kunststück einem amerikanisch-chinesischen Forscherteam, indem es verschiedene Schichten aus Kunststoffen, die ein so genanntes Formgedächtnis haben, übereinander druckt. Jede dieser Schichten "erinnert" sich an eine andere Form, die wiederum von der Temperatur abhängig ist.

Verfasst von Fleischer/pte am 14.04.2017 - 07:01

Bevor ein Flieger die Starterlaubnis bekommt, wird noch einmal per Funk der Flugplan mit der Luftraumüberwachung abgestimmt. Die mündliche Kommunikation soll nun aber von einer textbasierten abgelöst werden: Die "Data Comm"-Technologie der Federal Aviation Administration (FAA) wurde nun am internationalen Flughafen Minneapolis-St. Paul vorgestellt.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 12.04.2017 - 06:10

Das Device "Welle" verwandelt jede Oberfläche im Handumdrehen in ein Smart-Interface. Mittels Sonartechnologie liest das Gadget Handgesten auf jeder beliebigen Fläche. Damit lassen sich beispielsweise durch Fingerbewegungen auf dem Tisch die Philips-Hue-LED-Lampen steuern oder die Lautstärke eines Lautsprechers regulieren. "Es funktioniert wie eine Universalfernbedienung", erklärt Welle-CEO Mark Zeng.

Verfasst von ictk am 11.04.2017 - 12:07

Forscher der EPFL und des CSEM haben ein digitales Kamerasystem entwickelt, das es ermöglicht, die Vitalfunktionen von Frühgeborenen kabellos und ohne Körperkontakt durchgehend zu überwachen. Das System ersetzt die heutigen, direkt auf der Haut angebrachten Sensoren, die bis zu 90 Prozent Fehlalarme auslösen. Die ersten Tests mit Neugeborenen stehen nun am Universitätsspital Zürich an, das Projektpartner ist.

Verfasst von Kempkens/pte am 10.04.2017 - 06:17

Batterien und Superkondensatoren der Zukunft speichern weitaus mehr Energie als jene Bauteile, die heute genutzt werden. Ausserdem erhöht sich ihre Lebensdauer drastisch. Möglich macht das ein von der Stanford University entwickeltes mathematisches Modell. Die von Forscher Daniel Tartakovsky designte Software simuliert die Eigenschaften neuer Werkstoffe.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 09.04.2017 - 06:51

Forscher der North Carolina State University haben Soft-Roboter erstmals über magnetische Felder gesteuert. Die Modulation erfolgt dank Mikropartikel-Ketten, die in die Komponenten des Soft-Roboters integriert sind. Um die Versuche durchzuführen, haben die Wissenschaftler Eisenmikropartikel in ein flüssiges Polymergemisch eingebettet. Anschliessend wurde das magnetische Feld genutzt, um die Mikropartikel in parallelen Ketten anzuordnen.

Verfasst von Manzey/pte am 06.04.2017 - 09:30

Wissenschaftlern der Duke University ist es gelungen, digitalen Speicherplatz gänzlich aus einem Aerosol-Jet-Printer auszudrucken und wie eine Art sprühbaren Überzug auf zahlreichen Materialien zu festigen.

Verfasst von ictk am 05.04.2017 - 05:23

Der IT-Riese IBM mit Sitz in Armonk im US-Bundesstaat New York hat zusammen mit seinen Wissenschaftlern vom US-Patentamt ein Patent erhalten, das ein Machine Learning basiertes System beschreibt, dass dynamisch autonome Fahrzeuge verwalten kann.