Verfasst von Manzey/pte am 23.11.2016 - 07:31

Das Kickstarter-Projekt "Dashbot" sammelt Gelder für die Entwicklung eines smarten Assistenten, der sich auf Basis Künstlicher Intelligenz (KI) zu 100 Prozent per Sprachsteuerung vom Fahrer bedienen lässt und als Helfer im Auto bereitsteht. Dabei ist nicht ein einziger Blick auf das Gerät nötig, um es zu steuern oder zu verstehen.

Verfasst von Monschein/pte am 23.11.2016 - 07:22

Die 2013 von der US-Administration ins Leben gerufene Initiative "Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnologies" (Brain) hat eine Unmenge an neuen Daten zur Erforschung der Funktionsweise des menschlichen Gehirns gebracht. Für Kristofer Bouchard vom Lawrence Berkeley National Laboratory ist es jedoch nötig, dass dieser Flut an Informationen auch eine einheitliche Strategie zu Analyse, Management und Verständnis gegenübersteht.

Verfasst von Mario Bergamin/ ethlife) am 15.11.2016 - 07:35

Der ETH-Physikprofessor Jonathan Home erhält den diesjährigen Latsis-Preis der ETH Zürich. Mit einzelnen geladenen Atomen, die er präzise zu steuern vermag, untersucht der Wissenschaftler den Grenzbereich zwischen Quantenphysik und klassischer Physik.

Verfasst von redaktion am 15.11.2016 - 06:25

Vernetzt und automatisiert fahrende Autos sind in Deutschland längst keine Zukunftsvision mehr: Auf der Autobahn 9 zwischen München und Nürnberg sind einige dieser Fahrzeuge bereits unterwegs. Beim Pilotprojekt "Digitales Testfeld Autobahn" wird die Fernstrasse seit rund einem Jahr als Versuchslabor genutzt. Autohersteller, Telekommunikationsunternehmen und die IT-Wirtschaft erproben hier die digitale Kommunikation zwischen Strasse und Auto.

Verfasst von ictk am 10.11.2016 - 08:52

Das grösste soziale Netzwerk der Welt, Facebook, baut sein Engagement in der Schweiz aus. Gemäss einem Bericht der Handelszeitung (HZ) hat der Konzern mit Sitz im kalifornischen Menlo Park vor wenigen Wochen das Hochschulprojekt "Zurich Eye" übernommen. Im Rahmen dieses Projektes bringen rund zehn Forscher der ETH Zürich und der Universität Zürich Maschinen quasi das Sehen bei und befähigen sie, sich autonom und äusserst präzise im Raum zu bewegen. Das Team soll laut der HZ nun Teil von Oculus, der Virtual-Reality-Tochter von Facebook, werden.

Verfasst von Pichler/pte am 09.11.2016 - 14:20

Ein Team des MIT Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) und der Stony Brook University hat ein System entwickelt, um das Optimieren dynamischer Programmierung für Multicore-Chips zu erleichtern. "Bellmania" braucht dazu nur eine relativ allgemein gehaltene Beschreibung der gewünschten Funktion. Das könnte beispielsweise für Ökonomen und Biologen interessant sein.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 08.11.2016 - 07:02

Forscher der Jacobs School of Engineering haben eine magnetische Tinte entwickelt, die Risse in weniger als 50 Millisekunden repariert. Den Wissenschaftlern zufolge sei dies ein Durchbruch im Bereich "Smart Clothing". Dadurch liessen sich Batterien, elektrochemische Sensoren sowie tragbare, elektronische Schaltkreise, die sich selbst heilen, herstellen. Das Konzept beruhe auf zermahlenen Neodym-Permanentmagneten.

Verfasst von Monschein/pte am 07.11.2016 - 14:09

Ein entscheidender Fortschritt bei Hochgeschwindigkeits-Abtaststrahlen kann die Geschwindigkeit bei 2D- und 3D-Druck laut Wissenschaftlern der Pennsylvania State University bis um das Tausendfache erhöhen. Möglich wird das dank einer über die Raumladung kontrollierte Ablenkeinheit mit einer hohen elektro-optischen Wirksamkeit. Entscheidend dabei sind KTN-Kristalle, die aus Kaliumtantalat und Kaliumniobat bestehen.

Verfasst von Pichler/pte am 27.10.2016 - 23:42

Forscher an der Chalmers University of Technology haben ein neuartiges E-Papier entwickelt, das der Universität zufolge alle Farben herkömmlicher LED-Displays bietet. "Es benötigt nur ein Zehntel der Energie, die ein Kindle-Tablet verbraucht, das seinerseits viel stromsparender ist als LED-Displays für Tablets", betont Andreas Dahlin vom Fachbereich Angewandte Chemie. Die biegsame Neuentwicklung schafft das dank eines speziellen Schichtaufbaus.

Verfasst von Pichler/pte am 26.10.2016 - 11:15

Wissenschaftler der Harvard University haben erstmals ein komplett 3D-gedrucktes, mit Sensoren auf einem Chip integriertes Organ gefertigt. Möglich macht das Herz-auf-einem-Chip ("Heart-on-a-Chip", nach dem aus der Halbleiterindustrie bekannten System-on-a-Chip) ein digitaler Fertigungsprozess mit speziellen 3D-Druck-Tinten. Der in "Nature Materials" vorgestellte Ansatz soll es erleichtern, Daten für diverse Forschungszwecke zu sammeln und könnte so auf Dauer auch Tierversuche unnötig machen.