Verfasst von Schmolmüller/pte am 05.10.2016 - 06:13

Forscher der Delft University of Technology haben eine Drohne entwickelt, die Helikopter und Flugzeug miteinander vereint. Der sogenannte "Delftacopter" hebt zwar ab wie ein Helikopter, neigt sich dann aber um 90 Grad und fliegt horizontal wie ein Flugzeug. Der Hybrid nutzt dazu nur ein einziges Rotorblatt, wodurch er federleicht ist und grosse Distanzen zurücklegen kann. Die Drohne ist zum Beispiel für Such- oder Rettungsaktionen im Meer einsetzbar.

Verfasst von ictk am 04.10.2016 - 11:07

Der japanische Autokonzern Toyota hat zusammen mit dem Sony Spinoff-Unternehmen Vaio einen Mini-Roboter entwickelt, der gerade einmal zehn Zentimeter gross ist, die Intelligenz eines fünfjährigen Kindes aufweist und den Gemütszustand seiner Besitzer am Gesichtsausdruck ablessen könne. Der unterhaltsame Begleiter namens Kirobo Mini soll im nächsten Jahr auf den Markt kommen und für 39.800 Yen (381 Schweizer Franken) erhältlich sein, heisst es. Hinzu kämen monatliche Abonnementkosten in Höhe von 300 Yen (2,9 Franken).

Verfasst von Schmolmüller/pte am 04.10.2016 - 07:40

Die chinesische Firma Avatarmind hat mit "iPal" einen vollelektronischen Aufpasser für Kinder entwickelt, der Eltern mehr Zeit für sich selbst ermöglichen soll. Der Roboter nutzt natürliche Sprache, um sich zu verständigen und erinnert sich an die Interessen sowie Vorlieben seiner Schützlinge. Laut dem Hersteller ist die Maschine ideal für Drei- bis Achtjährige. Die Kommunikation mit den Eltern erfolgt über das Handy mittels Video-Chat.

Verfasst von ictk am 30.09.2016 - 13:29

Der zur Metro Group gehörende Elektronikhändler Media Markt testet die automatisierte Heimzustellung mit Robotern von Starship Technologies. Hinter dem Vorhaben stecke das Ziel, Lieferung künftig viel günstiger und schneller durchführen zu können, heisst es.

Verfasst von ictk am 26.09.2016 - 11:33

Der britische Mathematiker und Computerpionier Alan Turing (1912-1954) war nicht nur einer der einflussreichsten Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik, sondern von ihm stammen auch die frühesten Computermusik-Aufnahmen. Neuseeländischen Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die 65 Jahre alten Aufnahmen Turings zu rekonstruieren.

Verfasst von ictk am 25.09.2016 - 08:47

Nach Amazon und Google will nun auch Apple einen sprachgesteuerten Assistenten für Lautsprecher entwickeln. Der iPhone-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino teste ein eigenes Gerät dieser Art, das gegen Amazons erfolgreichen Lautsprecher Echo und Googles angekündigtes Konkurrenz-Produkt Home antreten soll, heisst es in einem Bericht des Finanz-Newsdienstes Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

Verfasst von Sec/pte am 17.09.2016 - 23:28

Forscher der Australian National University haben ein neues, wasserabweisendes Spray entwickelt, das für mobile Geräte wie Smartphones oder zur Prävention von Eisbildung bei Flugzeugen beziehungsweise auch zum Schutz vor Korrosion eingesetzt werden könnte. "Die Oberfläche ist eine Schicht aus Nanopartikeln, auf dem das Wasser abrutscht, so als ob es auf einem heissen Grill wäre", erklärt Studienautor William Wong.

Verfasst von Pichler/pte am 13.09.2016 - 06:26

US-Forscher arbeiten an einem System, das in geschlossenen Büchern lesen kann. Ein aktuell in "Nature Communications" vorgestellter Prototyp schafft es immerhin bereits, einzelne Buchstaben neun Blatt tief in einem Papierstapel zu entziffern. Möglich machen dies Terahertz-Strahlung, für die Papier anders als Tinte aussieht, und ein ausgeklügelter Zeichenerkennungs-Algorithmus. Langfristig könnte das System ermöglichen, gefahrlos in wertvollen Originalen zu schmökern.

Verfasst von Oliver Bendel am 11.09.2016 - 11:28

Roboter konnten schon immer zweckentfremdet werden. Je mehr sie aber vermögen, je mehr Instrumente sie haben, je mehr sie zu Generalisten werden, desto eher scheinen sie auch für Anwendungen geeignet zu sein, für die sie nicht vorgesehen waren. Und je mehr sich Roboter verbreiten, desto mehr sind sie auch Menschen zugänglich und ausgeliefert, die sie in vielfältiger Weise ge- und missbrauchen können.

Verfasst von Pichler/pte am 08.09.2016 - 13:49

Forscher der University of Wisconsin-Madison (UW-Madison) haben erstmals Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) hergestellt, die besser sind als jene aus Silizium. Darauf haben Nanotechniker schon seit langem hingearbeitet. Der Durchbruch nährt die Hoffnung auf grosse Sprünge bei Computerchips. Denn langfristig sollten CNT-Transistoren fünf Mal schneller oder energieeffizienter sein als jene aus Silizium, so das UW-Madison-Team.