Verfasst von Oliver Bendel am 11.09.2016 - 11:28

Roboter konnten schon immer zweckentfremdet werden. Je mehr sie aber vermögen, je mehr Instrumente sie haben, je mehr sie zu Generalisten werden, desto eher scheinen sie auch für Anwendungen geeignet zu sein, für die sie nicht vorgesehen waren. Und je mehr sich Roboter verbreiten, desto mehr sind sie auch Menschen zugänglich und ausgeliefert, die sie in vielfältiger Weise ge- und missbrauchen können.

Verfasst von Pichler/pte am 08.09.2016 - 13:49

Forscher der University of Wisconsin-Madison (UW-Madison) haben erstmals Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) hergestellt, die besser sind als jene aus Silizium. Darauf haben Nanotechniker schon seit langem hingearbeitet. Der Durchbruch nährt die Hoffnung auf grosse Sprünge bei Computerchips. Denn langfristig sollten CNT-Transistoren fünf Mal schneller oder energieeffizienter sein als jene aus Silizium, so das UW-Madison-Team.

Verfasst von ictk am 07.09.2016 - 13:22

An der Hochschule für Wirtschaft FHNW in der Schweiz wurde von März bis August 2016 der Lügenbot entwickelt, ein Chatbot, der so sehr lügt, dass sich die Balken biegen. Die Idee dazu formulierte Oliver Bendel bereits 2013 in seinem Artikel "Der Lügenbot und andere Münchhausen- Maschinen". Nun konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden.

Verfasst von Oliver Morsch/ETHnews am 31.08.2016 - 23:09

Elektronische Bauteile werden seit Jahren immer schneller und machen damit leistungsfähige Computer und andere Technologien möglich. Wie schnell sich Elektronen mit elektrischen Feldern letztendlich kontrollieren lassen, haben jetzt Forscher an der ETH Zürich untersucht. Ihre Erkenntnisse sind wichtig für die Petahertz-Elektronik der Zukunft.

Verfasst von Pichler/pte am 31.08.2016 - 14:35

Big-Data-Analysen statt aufwendiger Pendler-Befragungen - das könnte die Zukunft der Verkehrsplanung sein. Denn Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und von Ford haben ein System entwickelt, das urbane Verkehrsmuster mithilfe der Standortdaten von Smartphones abschätzt. Das verspricht schneller erstellte, aktuellere Verkehrsmodelle - und somit eine Erleichterung für die Planer.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 30.08.2016 - 08:12

Der "Luigi"-Roboter analysiert Abwässer, um Bakterien, Viren und Chemikalien ausfindig zu machen. Das Gadget ist von Forschern des MIT Senseable City Lab entwickelt worden und trägt zur Prognose von Krankheitsausbrüchen bei. Die Analyse erfolgt zusammen mit einem Programm, das sich "Underworlds" nennt. Luigi entnimmt in der Kanalisation flüssige Proben, die anschliessend ausgewertet werden.

Verfasst von Manzey/pte am 24.08.2016 - 14:21

Forscher der Nanyang Technological University haben einen flexiblen Superkondensator entwickelt, der sich in verschiedene Richtungen biegen lässt und deshalb für Hersteller von Wearables äusserst interessant ist.

Verfasst von ictk am 24.08.2016 - 04:48

Offenbar wollen auch die Autozulieferer künftig am Markt für autonome Fahrzeuge partizipieren. Jedenfalls spannen Delphi und Mobileye zusammen und wollen gemeinsam bis 2019 ein günstiges System für selbstfahrende Autos entwickeln, berichtet "The Verge". Mit einem günstigen Preis wolle man damit vor allem den Massenmarkt erreichen, heisst es weiter. Voraussichtlich sollen erste Autos spätestens 2021 damit ausgerüstet werden.

Verfasst von Lars Jaeger am 21.08.2016 - 07:55

Wissenschaftler und Technologie-Unternehmen verkünden seit Jahren den unmittelbar bevorstehenden Durchbruch einer Technologie an, die massive Auswirkungen auf unseren Lebensalltag verspricht: die virtuelle Realität (VR). Firmen wie Facebook und Sony geben Milliarden aus, um den Menschen eine neue Welt vorzuspielen – und dies ist zunächst durchaus wörtlich zu nehmen, denn noch immer stellen Videospiele die Hauptdomäne der Anwendungen von VR-Technologien dar. Doch können wir den Protagonisten der Disziplin diesmal Glauben schenken, so sind die Computer unterdessen schnell genug, und die virtuelle Realität steht nun (endlich) "vor der Tür unseres Alltagslebens".

Verfasst von Steiner/pte am 19.08.2016 - 07:10

Der japanische Autohersteller Toyota hat drei neue Modelle vorgestellt, die über Vehicle-to-vehicle-Systeme (V2V) miteinander kommunizieren. Die "IST Connect"-Technologie, die als optionales Zusatz-Feature im neuen Prius, Lexus RX und Toyota Crown angeboten wird, erlaubt den Fahrzeugen das Senden und Empfangen grundlegender Infos wie dem Standort, der Geschwindigkeit und der Fahrtrichtung. Das soll vor aufkommenden Staus warnen.