Verfasst von Lars Jaeger am 22.09.2017 - 12:20

Die aktuelle Entwicklung in der Biotechnologie (rund um die Geneditier-Technologie CRISPR) führt erneut vor Augen: Aus dem Wunsch der Wissenschaftler, die Welt zu verstehen, ist längst der Wille des Menschen zu ihrer Gestaltung nach seinem eigenen Willen geworden. Immer neue Innovationen führen in Dimensionen von Möglichkeitsräumen, die nur wenige Jahre zuvor noch unvorstellbar erschienen. Und dies geschieht immer schneller.

Verfasst von ictk am 20.09.2017 - 12:36

Sind Tiere bedroht, ist es wichtig, ihren Bestand zu erfassen. Schwierig ist das, wenn die Tiere besonders flink sind. Ingenieure der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) haben unter der Leitung von Nils Ratnaweera nun eine neuartige Röhren-Fotofalle, eine sogenannte "Tubecam" für Kleinsäuger entwickelt. Damit können gefährdete Arten wie Mauswiesel besser erfasst werden, und das unter Mithilfe von Laien. Bisher war dies äusserst aufwendig und nur punktuell möglich.

Verfasst von Kempkens/pte am 18.09.2017 - 07:15

Forscher der University of Washington (UW) haben Daten über eine Entfernung von 2,8 Kilometern nahezu ohne Energieeinsatz übertragen und damit einen neuen Rekord aufgestellt. Interessant wäre diese Technik beispielsweise für die sportmedizinische Elektronik, also Geräte, die am Arm oder Bein getragen werden, um Daten wie Herzschlag oder Puls zu messen.

Verfasst von Kempkens/pte am 15.09.2017 - 08:14

Ingenieure am Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) haben 3D-Druck-Objekte mit eingebautem "Gedächtnis" hergestellt. Wenn man sie verformt und anschliessend erwärmt, nehmen sie ihre ursprüngliche Gestalt wieder an. Die Bauteile können bei einer bestimmten Temperatur gewissermassen programmiert werden. Danach kühlen sie ab, etwa auf Zimmertemperatur. Erwärmt man sie, erinnern sie sich an die einprogrammierte Form.

Verfasst von redaktion am 15.09.2017 - 04:47

Der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung reiht sich mit der Aussage seines Strategiechefs, Young Sohn am Rande der IAA in Frankfurt, ebenfalls Technologie für Roboterwagen entwickeln zu wollen, in die Riege der Anbieter ein, die ihre Technologie in Autos verschiedener Hersteller bringen. Dazu gehören neben klassischen Branchenzulieferern die Google-Schwesterfirma Waymo sowie Start-ups wie Aurora oder Drive.ai. Auch der Samsung-Erzrivale Apple und der Fahrdienstvermittler Uber arbeiten an Technologie zum autonomen Fahren.

Verfasst von redaktion am 15.09.2017 - 04:41

Nachdem bis vor kurzem ausländische Technologiefirmen in China nur ihre Fabriken bauten, siedelt nun der Elektrokonzern Siemens ein wichtiges Forschungsgebiet für die Digitalisierung der Industrie dort an: Die ansässige Landesgesellschaft übernimmt die globale Führung im Bereich der autonomen Robotik, wie das Unternehmen in der ostchinesischen Stadt Suzhou mitteilte. Wie viele Forscher und Ingenieure auf diesem Gebiet arbeiten sollen, teilte Siemens nicht mit. Schwerpunkte sollen sein: neue mechatronische Systeme, die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und die Anwendung künstlicher Intelligenz in der Robotiksteuerung. Siemens stellt selbst zwar keine vollständigen Industrieroboteranlagen her, jedoch Komponenten und Software.

Verfasst von Jung/pte am 08.09.2017 - 10:09

Künstliche Neuronennetze können mithilfe sogenannter Deep-Learning-Algorithmen lesen. Dabei werden die Buchstaben in gleicher Weise wie beim Lesen durch einen Menschen erkannt, wie Forscher des Dipartimento di Psicologia Generale an der Università di Padova herausgefunden haben. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit Experten des Nationalen Forschungsrats CNR durchgeführt. Details sind in der Fachzeitschrift "Nature Human Behavier" veröffentlicht.

Verfasst von ictk am 07.09.2017 - 07:44

Melodien entstehen beim Komponieren zuerst im Kopf. Wissenschaftler aus Graz haben nun eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt, über welche die musikalischen Gedanken "gelesen" und direkt auf Notenblätter geschrieben werden kann.

Verfasst von Wolfgang Kempkens/pte am 01.09.2017 - 06:50

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Roboter entwickelt, der im Fussgängerstrom mitschwimmt. Denn er befolgt die sozialen Regeln, die viele Menschen einhalten - nicht drängeln, rechts ausweichen, keinen anrempeln und an roten Ampeln stoppen. Taucht ein Hindernis auf, wartet er nicht, bis er dicht dran ist, um einen Haken zu schlagen. Er nimmt frühzeitig einen neuen Kurs, um Kollisionen zu vermeiden.

Verfasst von Steiner/pte am 31.08.2017 - 09:23

Wenn Künstliche Intelligenz (KI) die Analyse von Gehirnscans übernimmt, lassen sich frühe Anzeichen von Demenz erkennen und späterer Alzheimer bis zu zwei Jahre im Voraus vorhersagen, so Forscher der McGill University. Sie haben einen Algorithmus entwickelt und trainiert. Beim Praxistest erzielte das System eine Erfolgsquote von 84 Prozent. Eine erste Testversion des Prognose-Tools ist bereits verfügbar.