Verfasst von Pichler/pte am 15.06.2017 - 00:07

Materialforscher an der University of Liverpool setzen auf Computer-Unterstützung, um ihre Arbeit zu erleichtern. Ein Algorithmus hilft ihnen dabei, Kombinationen verschiedener Elemente zu finden, die auch tatsächlich stabil sein sollten. Wie das Team in "Nature" berichtet, haben sie bereits zwei neue kristalline Materialien im Labor experimentell synthetisiert, bei denen ihnen die Computerberechnungen den Weg gewiesen haben.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 14.06.2017 - 11:25

Das australische Startup Lingmo hat mit dem "Translate One2One" einen Ohrhörer vorgestellt, der gesprochene Unterhaltungen binnen Sekunden übersetzt. Das Gerät, das ab Juli ausgeliefert werden soll, macht sich IBMs Supercomputer Watson zunutze, kommt aber ohne Bluetooth- oder WLAN-Verbindung aus.

Verfasst von Liedtke/pte am 10.06.2017 - 07:28

Ein neues Material für Handy-Displays, das bruchsicher ist und obendrein energieeffizient, haben Forscher unter der Leitung von Elton Santos von der britischen Queen's University's School of Mathematics and Physics entwickelt. Der spezielle Stoff soll zudem Elektrizität aus Sonnenlicht erzeugen.

Verfasst von ictk am 31.05.2017 - 10:12

Forscher der Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) haben eine umweltfreundliche Tinte aus Cellulose-Nanokristallen für den 3D-Druck entwickelt. Dadurch lassen sich Mikrostrukturen mit herausragenden mechanischen Eigenschaften herstellen, die für Implantate und andere biomedizinische Anwendungen versprechend sind.

Verfasst von redaktion am 30.05.2017 - 13:25

Den Sicherheitsexperten von Infineon in der Münchener Zentrale und im Kompetenzzentrum für Kontaktlostechnologien in Graz gelang ein Durchbruch, so das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung: Sie implementierten ein System für den Post-Quantum-Schlüsselaustausch auf einem kommerziell verfügbaren kontaktlosen Sicherheitschip.

Verfasst von Kempkens/pte am 29.05.2017 - 07:16

Bis zu 60 Kilometer pro Stunde schnell ist eine Drohne, die das Start-up Atmos UAV entwickelt hat, eine Ausgründung aus der Technischen Universität Delft in den Niederlanden. Damit ist sie weitaus schneller als fast alle konventionellen Fluggeräte dieser Art. Der Grund: "Marlyn" hat Flügel wie ein Flugzeug, kann aber dennoch senkrecht starten. Die Rotoren lassen sich um 90 Grad schwenken.

Verfasst von Pichler/pte am 27.05.2017 - 07:29

Eine Entwicklung von Forschern der University of Central Florida (UCF) könnte wesentlich höhere Auflösungen für Bildschirme von Smartphones bis Fernsehern ermöglichen. Denn das Team hat eine Oberfläche entwickelt, deren Farbe per elektrischer Spannung steuerbar ist. Da jeder Pixel der gängigen RGB-Displays drei farbige Subpixel enthält, könnte allein das Ersetzen dieser Subpixel durch drei farbändernde Einzelpixel die Auflösung massiv ansteigen lassen.

Verfasst von Fleischer/pte am 26.05.2017 - 11:34

Er ist nicht einmal einen Zentimeter lang, aber vermag es, in Sekundenschnelle nach Gegenständen zu greifen. Ein Team von der Technischen Universität Tampere hat für einen Roboter eine Glasfaser mit einer Folie aus lichtempfindlichem Flüssigkristall-Elastomer kombiniert. Diese Folie hat die Fähigkeit, sich zusammenzuziehen und so nach Objekten zu schnappen. Während das natürliche Vorbild rund 100 Millisekunden dafür braucht, benötigt das künstliche etwa doppelt so lange.

Verfasst von Steiner/pte am 26.05.2017 - 00:22

Forscher der Aalto University in Finnland haben die erste eigenständige Kühlanlage entwickelt, die auch bei komplexen Quantencomputern für die nötige "Coolness" sorgen kann. Damit die potenziellen Superrechner von morgen nämlich ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten können, ist es notwendig, die sogenannten "Qubits", die die physikalische Basis in der Quanteninformatik darstellen, von jeglichen äusseren Störungsquellen abzuschirmen.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 24.05.2017 - 12:57

Während in der realen Welt Pannenstreifen oder Rettungsgasse den Einsatzkräften im Notfall schnelleres Vorankommen sichern, bleiben im Internet kritische Datenströme im Katastrophenfall oft im Chaos stecken. Um Abhilfe zu schaffen, entwickeln Forscher am Rochester Institute of Technology (RIT) ein neues Netzwerk-Protokoll. Dieses soll helfen, im Katastrophenfall für wichtige Datenströme schnell nutzbare Verbindungsrouten zu finden - eine Art Hochgeschwindigkeits-Pannenstreifen.