Verfasst von ictk am 29.11.2017 - 09:13

Das "Internet of Things" (IoT) vernetzt zunehmend Geräte wie Sensoren und Aktoren. Für echten Nutzen muss dabei zum reinen Datenaustausch eine semantische Ebene hinzukommen. Erst sie ermöglicht es IoT-Systemen, die ausgetauschten Informationen zu verstehen und zu verwenden. Genau dies unterstützt die Open-Source-Software "SensorThingsServer", die am Fraunhofer Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB entwickelt wurde.

Verfasst von ictk am 29.11.2017 - 00:12

Das US-amerikanische Los Alamos National Laboratory (LANL) mit Sitz in Los Alamos im Bundesstaat New Mexico hat schon des öfteren mit Supercomputern der Spitzenklasse aufhorchen lassen. Mit dem IBM Roadrunner besass die auf Kernforschung fokussierte Einrichtung 2008 sogar den damals schnellsten Supercomputer der Welt. Die aktuellen Hochleistungsrechner heissen etwa Grizzly, Fire und Ice. Das neueste Ding ist allerdings eine Anordnung aus 750 Raspberry-Pi-Platinen, die zu einem Cluster zusammengeschlossen wurden, der einmal auf 10.000 Knoten erweitert werden könnte.

Verfasst von Fügemann/pte am 25.11.2017 - 09:59

Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben mittels 3D-Druckern für den Mikrobereich ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen erschaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen sowie die zugrunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der renommierten Fachzeitschrift "Science" vor.

Verfasst von ictk am 23.11.2017 - 15:09

Im Moment sind Lithiumionen-Akkus noch allgegenwärtig. Etwa in Smartphones, Kameras, Laptops und Elektroautos. Bei falschem Umgang können sie aber unter Umständen explodieren. Samsung kann ein Lied davon singen. Eine Alternative stellen Festkörperakkus dar, bei denen der sonst flüssige Elektrolyt durch einen festen ersetzt wird. Den Prototyp eines solchen Festkörperakkus haben nun Schweizer Wissenschafter vorgestellt.

Verfasst von Jung/pte am 23.11.2017 - 10:31

Durch die Kombination der beiden Werkstoffe Silizium und Graphen lässt sich Infrarotlicht hocheffizient in elektrischen Strom verwandeln. Zu diesem Ergebnis kommen Experten des zum italienischen Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto per la Microelettronica e Microsistemi. Die Studie wurde zusammen mit Forschern des Graphene Center der University of Cambridge durchgeführt. Einzelheiten sind in der Fachzeitschrift "ACS Nano" nachzulesen.

Verfasst von ictk am 22.11.2017 - 00:12

Mit dem T-HR3 hat der japanische Elektronikriese Toyota die dritte Generation eines Telepräsenz-Replikanten vorgestellt. Gesteuert wird der Roboter über ein Master Maneuvering System, das die Bewegungen des steuernden Menschen ziemlich vollständig erfasst und den Bot entsprechend reproduzieren lässt.

Verfasst von Fügemann/pte am 18.11.2017 - 08:58

Wissenschaftler der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) können Designer-Legierungen für die Luft- und Raumfahrt künftig gezielt im 3D-Laser-Schmelzverfahren herstellen. Titan-Aluminium-Legierungen vereinen mehrere im Leichtbau für Luft und Raumfahrt begehrte Eigenschaften: Sie sind leicht, sehr fest und zugleich oxidationsresistent, auch bei hohen Temperaturen.

Verfasst von ictk am 17.11.2017 - 11:40

Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben einen Sensorprototypen entwickelt, der das Licht nahezu ideal absorbiert - und zudem erst noch günstig herzustellen ist. Der neue Sensor besteht aus drei verschiedenen Arten von Perowskiten - einem halbleitenden Materialtyp, der dank seinen herausragenden elektrische Eigenschaften und seiner guten optischen Absorptionsfähigkeit seit einigen Jahren immer grössere Bedeutung findet, etwa bei der Entwicklung neuer Solarzellen.

Verfasst von Manzey/pte am 16.11.2017 - 14:25

Weil Face-to-Face-Kommunikation immer häufiger von Geschriebenem ersetzt wird, haben Menschen gelernt, Satzzeichen und sogar Schreibfehler so zu nutzen, um ihrem Text eine tiefere Bedeutung anzuhängen. Dabei sind sie in der Lage, zwischen verschiedenen Textarten zu unterscheiden und formale Aufsätze und Bücher anders zu interpretieren wie Textnachrichten. Zu diesem Ergebnis kommen forscher der Binghamton University.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 15.11.2017 - 09:06

Forscher der University of Waterloo haben eine Technologie entwickelt, um tiefenlernenende KI-Software (Künstliche Intelligenz) so weit zu schrumpfen, dass sie auf kompakte Chips für Smartphones oder Roboter passt und auch ohne Internet-Zugang praktisch so viel wie voll angebundene neuronale Netze leistet. Damit eine KI mit vergleichsweise wenig Rechenleistung und Speicherkapazität viel anfangen kann, haben die Forscher auf eine erzwungene Evolution gesetzt.