Verfasst von Setinc/pte am 04.08.2017 - 04:39

Chinesische Forscher haben eine elektronische, benutzergesteuerte Kunsthaut entwickelt, deren Farbveränderung für das menschliche Auge wahrnehmbar ist. Im Gegensatz zu den früheren Modellen benötigt dieses viel weniger mechanische Belastung, um die Farbe merkbar zu ändern. Die einem Chamäleon ähnelnde Haut könnte in der Robotik, der Prothetik und der tragbaren Technologie Anwendung finden.

Verfasst von Jung/pte am 01.08.2017 - 06:31

Mitarbeiter der italienischen Agentur für innovative Techniken und regenerative Energien, Enea, haben in der Baia di Santa Teresa vor La Spezia den Einsatz künstlicher Algen getestet. Die mithilfe von 3D-Druckertechnik aus umweltfreundlichem Silikonharz gefertigten Meerespflanzen könnten als geeignetes Habitat für zahlreiche Meeresbewohner dienen. Der Versuch soll ausserdem Erkenntnisse über den Einfluss von Algen auf den Klimawandel liefern.

Verfasst von Thomas Pichler/pte am 31.07.2017 - 08:50

Retina-Implantate mit fraktaler Geometrie könnten geeignet sein, Patienten zu helfen, die aufgrund von Netzhaut-Erkrankungen ihre Sehkraft verlieren. Das zeigen Forscher der University of Oregon. Demnach würden fraktale Implantate gesunde Neuronen in der Retina wesentlich besser stimulieren als jene mit normalen, flachen Elektroden.

Verfasst von Jung/pte am 27.07.2017 - 10:12

Das zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörende Istituto per le Applicazioni del Calcolo hat ein Verfahren zur Verbesserung von 3D-Druckern entwickelt. Mithilfe eines speziellen mathematischen Algorithmus lassen sich die bisher üblichen Qualitätsmängel beseitigen.

Verfasst von Liedtke/pte am 21.07.2017 - 14:56

Einen faltbaren Origami-Roboter, der gänzlich ohne Batterien auskommt, haben Wissenschaftler der Harvard University entwickelt. Der Roboter wird über das Magnetfeld einer externen Spule gesteuert. Das verwendete Material reagiert selbstständig auf das Magnetfeld. Die Studie ist im Wissenschaftsmagazin "Science Robotics" erschienen.

Verfasst von ictk am 20.07.2017 - 14:10

Ein internationales Team von Physikern, Materialwissenschaftlern und Stringtheoretikern hat erstmals eine Quanten-Anomalie auf der Erde beobachtet, von der man annahm, sie trete nur in extremen Gravitationsfeldern wie etwa in Neutronensternen oder schwarzen Löchern auf. Die Entdeckung könnte zu einem präziseren Modell des Universums und zur Verbesserung der Energieumwandlung in elektronischen Bauteilen führen.

Verfasst von Manzey/pte am 20.07.2017 - 12:15

Forscher der University of California, San Diego, haben einen neuen Handschuh entwickelt, der Gebärdensprache in Echtzeit in Text übersetzt. Derzeit können die 26 Buchstaben der American Sign Language (ASL) in eine Nachricht auf einem Smartphone oder Computer-Display umgewandelt werden. Die Technologie punktet im Vergleich zu anderen Geräten aufgrund ihrer geringen Kosten.

Verfasst von Liedtke/pte am 15.07.2017 - 11:31

Forscher der ETH Zürich haben erstmals ein weiches Kunstherz entwickelt, das viele Nachteile moderner künstlicher Implantate beseitigen könnte. Das weiche Kunstherz wurde mittels 3D-Drucker aus Silikon hergestellt, wiegt 390 Gramm und hat ein Volumen von 679 Kubikzentimeter. "Es handelt sich um einen Silikon-Monoblock, der ein kompliziertes Innenleben hat", sagt Projektleiter Nicholas Cohrs.

Verfasst von redaktion am 12.07.2017 - 05:01

Der asiatische Stadtstaat Singapur soll für Siemens zum Experimentierfeld für die Digitalisierung werden. Siemens schickt zunächst 60 Mitarbeiter – vom Software-Spezialisten bis zum Ingenieur – in ein neu gegründetes "Digitalisierungs-Hub" nach Singapur. Bis 2022 soll die Mannschaft auf 300 Experten aufgestockt werde, wie Vorstandschef Joe Kaeser in München sagte. Für Siemens gehe es darum, Chancen auszuloten, die sich in Asien durch die Digitalisierung und Urbanisierung ergäben. Singapur erhofft sich vom Münchener Technologiekonzern Lösungen für die Probleme der 5,6-Millionen-Einwohner-Stadt.

Verfasst von ictk am 07.07.2017 - 12:30

Ein Speicherelement, das auch ohne Energie seine digitalen Informationen behält, dabei aber so schnell arbeitet wie üblicher Arbeitsspeicher – daran forschen Materialwissenschaftler der TU Darmstadt.