Verfasst von Schmolmüller/pte am 04.10.2016 - 08:40

Die chinesische Firma Avatarmind hat mit "iPal" einen vollelektronischen Aufpasser für Kinder entwickelt, der Eltern mehr Zeit für sich selbst ermöglichen soll. Der Roboter nutzt natürliche Sprache, um sich zu verständigen und erinnert sich an die Interessen sowie Vorlieben seiner Schützlinge. Laut dem Hersteller ist die Maschine ideal für Drei- bis Achtjährige. Die Kommunikation mit den Eltern erfolgt über das Handy mittels Video-Chat.

Verfasst von ictk am 30.09.2016 - 14:29

Der zur Metro Group gehörende Elektronikhändler Media Markt testet die automatisierte Heimzustellung mit Robotern von Starship Technologies. Hinter dem Vorhaben stecke das Ziel, Lieferung künftig viel günstiger und schneller durchführen zu können, heisst es.

Verfasst von ictk am 26.09.2016 - 12:33

Der britische Mathematiker und Computerpionier Alan Turing (1912-1954) war nicht nur einer der einflussreichsten Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik, sondern von ihm stammen auch die frühesten Computermusik-Aufnahmen. Neuseeländischen Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die 65 Jahre alten Aufnahmen Turings zu rekonstruieren.

Verfasst von ictk am 25.09.2016 - 09:47

Nach Amazon und Google will nun auch Apple einen sprachgesteuerten Assistenten für Lautsprecher entwickeln. Der iPhone-Konzern aus dem kalifornischen Cupertino teste ein eigenes Gerät dieser Art, das gegen Amazons erfolgreichen Lautsprecher Echo und Googles angekündigtes Konkurrenz-Produkt Home antreten soll, heisst es in einem Bericht des Finanz-Newsdienstes Bloomberg unter Berufung auf Insiderkreise.

Verfasst von Sec/pte am 18.09.2016 - 00:28

Forscher der Australian National University haben ein neues, wasserabweisendes Spray entwickelt, das für mobile Geräte wie Smartphones oder zur Prävention von Eisbildung bei Flugzeugen beziehungsweise auch zum Schutz vor Korrosion eingesetzt werden könnte. "Die Oberfläche ist eine Schicht aus Nanopartikeln, auf dem das Wasser abrutscht, so als ob es auf einem heissen Grill wäre", erklärt Studienautor William Wong.

Verfasst von Pichler/pte am 13.09.2016 - 07:26

US-Forscher arbeiten an einem System, das in geschlossenen Büchern lesen kann. Ein aktuell in "Nature Communications" vorgestellter Prototyp schafft es immerhin bereits, einzelne Buchstaben neun Blatt tief in einem Papierstapel zu entziffern. Möglich machen dies Terahertz-Strahlung, für die Papier anders als Tinte aussieht, und ein ausgeklügelter Zeichenerkennungs-Algorithmus. Langfristig könnte das System ermöglichen, gefahrlos in wertvollen Originalen zu schmökern.

Verfasst von Oliver Bendel am 11.09.2016 - 12:28

Roboter konnten schon immer zweckentfremdet werden. Je mehr sie aber vermögen, je mehr Instrumente sie haben, je mehr sie zu Generalisten werden, desto eher scheinen sie auch für Anwendungen geeignet zu sein, für die sie nicht vorgesehen waren. Und je mehr sich Roboter verbreiten, desto mehr sind sie auch Menschen zugänglich und ausgeliefert, die sie in vielfältiger Weise ge- und missbrauchen können.

Verfasst von Pichler/pte am 08.09.2016 - 14:49

Forscher der University of Wisconsin-Madison (UW-Madison) haben erstmals Transistoren aus Kohlenstoff-Nanoröhren (CNTs) hergestellt, die besser sind als jene aus Silizium. Darauf haben Nanotechniker schon seit langem hingearbeitet. Der Durchbruch nährt die Hoffnung auf grosse Sprünge bei Computerchips. Denn langfristig sollten CNT-Transistoren fünf Mal schneller oder energieeffizienter sein als jene aus Silizium, so das UW-Madison-Team.

Verfasst von ictk am 07.09.2016 - 14:22

An der Hochschule für Wirtschaft FHNW in der Schweiz wurde von März bis August 2016 der Lügenbot entwickelt, ein Chatbot, der so sehr lügt, dass sich die Balken biegen. Die Idee dazu formulierte Oliver Bendel bereits 2013 in seinem Artikel "Der Lügenbot und andere Münchhausen- Maschinen". Nun konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden.

Verfasst von Oliver Morsch/ETHnews am 01.09.2016 - 00:09

Elektronische Bauteile werden seit Jahren immer schneller und machen damit leistungsfähige Computer und andere Technologien möglich. Wie schnell sich Elektronen mit elektrischen Feldern letztendlich kontrollieren lassen, haben jetzt Forscher an der ETH Zürich untersucht. Ihre Erkenntnisse sind wichtig für die Petahertz-Elektronik der Zukunft.