Verfasst von redaktion am 16.01.2017 - 05:38

Regierung und Wahlleitung in Deutschland rechnen mit Manipulationsversuchen bei der Bundestagswahl im kommenden Herbst und treffen Gegenmassnahmen: Der deutsche Bundeswahlleiter Dieter Sarreither rechnet mit Hacker-Angriffen auf sein Verwaltungsnetz und hat die Infrastruktur des Rechenzentrums verdreifacht. Im Ernstfall werde er auch das Cyber-Abwehrzentrum der Regierung nutzen. Die Bundestagswahl sei dadurch technisch so abgesichert, "dass sie gegen alle Manipulationsversuche geschützt ist".

Verfasst von ictk am 15.01.2017 - 09:19

Die kalifornische Security-Spezialistin Fortinet aus Sunnyvale und Schweizer Sitz Dietlikon hat ihr Portfolio um neue Lösungen erweitert, die den Grundstein für eine sogenannte "intentionsbasierte Netzwerksicherheit" bilden sollen. Solche Netzwerke sollen künftig unabhängig, autonom und selbstregulierend sein, verspricht Fortinet. Das neue Release des Betriebsystems Fortios 5.6 sowie eine neue Security-Operations-Lösung sollen die ersten Schritte dazu darstellen.

Verfasst von Fleischer/pte am 14.01.2017 - 00:56

Wer seine Fähigkeit, Phishing-Mails zuverlässig zu erkennen, als sehr hoch einschätzt, ist oft besonders schlecht darin, den versuchten Datenklau korrekt zu identifizieren. In einem Experiment hat sich gezeigt, dass auch erfahrene Internetnutzer nicht vor Betrug gefeit sind. Geleitet wurde die Studie mit 600 Teilnehmern von Jingguo Wang von der University of Texas at Arlington.

Verfasst von ictk am 13.01.2017 - 08:21

Einem Medienbericht zufolge entdeckt die deutsche Bundesregierung täglich rund 20 hoch spezialisierte Hacker-Angriffe auf ihre Computer. Dabei habe einer pro Woche einen nachrichtendienstlichen Hintergrund. Auch gebe es immer wieder Hinweise, dass russische Spione Mitarbeiter von deutschen Bundestagsabgeordneten anwerben wollten.

Verfasst von ictk am 11.01.2017 - 15:43

Der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte (EDÖB) hat die Sachverhaltsabklärung zum Betriebssystem Windows 10 von Microsoft beendet. Seine Empfehlungen zur Verbesserung der Transparenz der Datenbearbeitung und der diesbezüglichen Wahlmöglichkeiten seien von Microsoft einvernehmlich umgesetzt worden, heisst es. Damit könne auf eine allfällige gerichtliche Beurteilung des Sachverhalts verzichtet werden.

Verfasst von ictk am 11.01.2017 - 13:18

Der Bundesrat hat die Einrichtung eines neuen Rahmens für die Übermittlung von Personendaten aus der Schweiz an Firmen mit Sitz in den USA abgesegnet. Die Schweiz verfüge nun über gleich lange Spiesse wie die Europäische Union, die im letzten Sommer mit den USA ein vergleichbares Regime vereinbart hatte, heisst es.

Verfasst von ictk am 10.01.2017 - 20:18

Die europäische Gesetzgebung sieht derzeit den Schutz der Privatsphäre nur für traditionelle Angebote wie das Telefonieren vor. Nun aber hat die Brüsseler Behörde Reformvorschläge ausgearbeitet. Demnach sollen Whatsapp, Skype & Co künftig dazu verpflichtet werden, die Vertraulichkeit des Datenaustausches zwischen ihren Nutzern zu garantieren. Nationale Regeln zur Vorratsdatenspeicherung werden davon nicht berührt. Den Änderungen müssen noch EU-Parlament und -Mitgliedsländer zustimmen.

Verfasst von redaktion am 10.01.2017 - 05:48

Ausländische Spione haben im vergangenen Jahr über das Internet rund 100.000 Mal schwedische Ziele angegriffen. Das sagte der Sprecher des Nachrichtendienstes Försvarets Radioanstalt dem schwedischen Rundfunk SVT. Der Umfang an IT-Spionage sei völlig explodiert: Jeden Monat würden 10.000 Cyberattacken ausländischer Mächte registriert.

Verfasst von ictk am 07.01.2017 - 13:26

Auf die baltische Nachrichtenagentur BNS (Baltic News Service) ist offenbar ein Cyberangriff verübt worden. Laut einer Mitteilung der Agentur hätten gestern Nachmittag Unbekannte die Server des Netzwerks der Agentur in der estnischen Hauptstadt Tallinn attackiert. Dadurch seien das E-Mail-Programm und das Redaktionssystem der in Estland, Lettland und Litauen tätigen Agentur in die Knie gezwungen worden.

Verfasst von ictk am 05.01.2017 - 20:06

Unmittelbar bevor die dänische Königin Margarethe II. zu ihrer traditionellen Fernseh-Neujahrsansprache ansetzen wollte, waren aufeinmal die Bildschirme schwarz. Die Polizei vermutet hinter der Störung am Silvesterabend einen Hackerangriff. Jedenfalls wurde heute ein 51-jähriger Mann verhaftet.