Verfasst von Roland Messmer am 04.01.2017 - 09:13

Das abgelaufene Jahr hat gleich mehrere der grössten Sicherheitsvorfälle gebracht, die jemals registriert wurden. Die Dimensionen der Angriffe sind gewachsen, und zwar in jeder Beziehung. Hacker richten heute grösseres Unheil an als je zuvor. Im UKnowkids-Fall haben sie sensible persönliche Daten von Kindern an die Öffentlichkeit gebracht – durch den Angriff auf ein System, das Kinder eigentlich schützen sollte. Sie haben Anmeldedaten von Dropbox missbraucht, die bereits 2012 gestohlen wurden, und dabei fast 70 Millionen Nutzerkonten kompromittiert. Die 500 Millionen entwendeten Anwenderkonten von Yahoo schliesslich bedeuten einen Angriff von bisher nie gekannten Ausmassen.

Verfasst von Schmolmüller/pte am 31.12.2016 - 09:13

Das Jahr 2016 stand im Zeichen technischer Errungenschaften - von Hightech-Kopfhörern, die Gespräche in Echtzeit übersetzen, über Betten, die sich selbst machen, bis hin zu Sex-Toys, welche die zärtliche Stimme eines Liebhabers nachahmen. Doch die Anwender profitieren nicht nur von den grenzenlosen Möglichkeiten der Wearables, sondern auch von einer zunehmenden Automatisierung, die sich von Fahrzeugen bis zu Haushalten vollzieht. Die Schattenseite dieser technischen Revolution sind jedoch unvermeidbare Hackerangriffe, vor denen nichts und niemand verschont bleibt.

Verfasst von ictk am 27.12.2016 - 13:58

Offenbar bestehten bei Buchungssystemen für Flugtickets im Internet Sicherheitslücken, welche Computerhackern den Zugriff auf Tickets von Kunden ermöglichen. Da die im Internet gebuchten Tickets nicht durch Passwörter geschützt sind, können Hacker vergleichsweise einfach an bereits bezahlte Buchungen gelangen und diese Flüge etwa auf sich selbst oder auf andere Passagiere umschreiben.

Verfasst von ictk am 23.12.2016 - 07:37

In Thailand hat eine Gruppe von Hackern die persönlichen Daten und Bankinformationen von Tausenden von Polizisten und Behördenmitarbeitern im Internet veröffentlicht. Der Hack soll ein Protest gegen ein neues Gesetz sein, das der Militärregierung weitreichende Befugnisse im Kampf gegen Cyberkriminalität einräumt.

Verfasst von ictk am 23.12.2016 - 00:05

Laut den Angaben des nationalen Cybersicherheitsdienstes von Litauen sind auf drei Computern staatlicher Institutionen des baltischen Staatisches russische Spionagesoftware entdeckt worden. Die Programme sollen Passwörter und Dokumente abgegriffen und an russische Geheimdienststellen oder mit russischen Spionageaktivitäten verbundene Internetadressen geschickt haben, liess der Behördenleiter Rimtautas Cerniauskas gegenüber der Agentur BNS verlauten.

Verfasst von redaktion am 22.12.2016 - 05:33

Auf das BKA-Hinweisportal zum Anschlag in Berlin hat es einen Hackerangriff gegeben, bestätigte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) am gestrigen Mittwoch einen Medien-Bericht. Am Dienstag sei die Seite www.bka-hinweisportal.de zwischen 17 und 19.30 Uhr deshalb nicht erreichbar gewesen.

Verfasst von ictk am 18.12.2016 - 22:08

Um möglichen Beeinflussungen kommender Wahlen durch Cyberangriffe vorzubeugen, wollen sich die europäische Sicherheitsbehörden künftig besser miteinander abstimmen, wie das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) verlauten lässt.

Verfasst von Pichler/pte am 18.12.2016 - 20:20

Ein russischer Hacker hat offenbar die US-amerikanische Behörde Election Assistance Commission (EAC) gehackt, die unter anderem für die Zertifizierung von Wahlmaschinen zuständig ist. Er bietet im Untergrund über 100 Zugangsdatensätze an. Das berichtet die IT-Sicherheitsspezialistin Recorded Future im Unternehmensblog.

Verfasst von ictk am 18.12.2016 - 10:40

Gemäss dem Securityforscher Chris Evans sind einige grössere Linux-Distibutionen von einem Zero-Day-Exploit betroffen, der sich über einen Drive-by-Angriff ausnutzen lasse. Evans zufolge sind es die Distributionen Fedora 25 und Ubuntu, die darunter leiden. Ein Angreifer müsse sein potenzielles Opfer lediglich dazu bringen, eine spezielle Musikdatei zu öffnen, heisst es.

Verfasst von ictk am 18.12.2016 - 10:18

Laut einer neuen Cybersecurity-Studie von IBM zahlen 70 Prozent betroffener Unternehmen für die Freigabe von mir Ransomware-verschlüsselte Daten die geforderten Erpressungsgelder an Cyberkriminelle. Im Rahmen der Untersuchung wurden rund 600 Unternehmen und an die 1.000 Endverbraucher befratt.