Verfasst von ictk am 02.11.2017 - 15:38

Wie der Hamburger IT-Security-Forscher Thomas Jansen aufgedeckt hat, weisen viele populäre iPhone- iPad-Apps Schwachstellen auf. Laut dem Spezialisten sei es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Login-Daten der Nutzer für den jeweiligen Dienst abzufangen, da die Verschlüsselung der Daten bei der Übermittlung fehlerhaft umgesetzt worden sei.

Verfasst von ictk am 02.11.2017 - 11:57

Vom Verschlüsselungstrojaner "Wanna Cry" sollen gemäss Europol über 230'000 Opfer in 150 Staaten betroffen gewesen sein. Darunter Unternehmen wie etwa die Deutsche Bahn, die spanische Telekommunikationsfirma Telefonica und zahlreiche Spitäler in Grossbritannien. In der Schweiz war lediglich eine kleine Anzahl von Privatpersonen und KMUs betroffen. Dies geht aus dem heute veröffentlichten 25. Halbjahresbericht der Melde- und Analysestelle Informationssicherung (Melani) hervor, der sich mit den wichtigsten Cyber-Vorfällen der ersten Jahreshälfte 2017 im In- und Ausland befasst.

Verfasst von ictk am 01.11.2017 - 09:35

Als Folge der mutmasslichen russischen Manipulationsversuche, den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 zu beeinflussen, haben die führenden US-Internetkonzerne jetzt angekündigt, den Kampf gegen ausländische Desinformationskampagnen und Propaganda auf ihren Plattformen zu intensivieren.

Verfasst von ictk am 28.10.2017 - 07:38

Die Regierung von Grossbritannien sieht in Nordkorea den Urheber für die Infizierung von Hunderttausenden Computern weltweit mit der Schadsoftware "Wannacry". London sei sich dabei "so sicher wie möglich", betonte der Sicherheitsminister Ben Wallace gegenüber der BBC. Nordkorea hatte die Vorwürfe, die bereits zuvor von IT-Experten erhoben worden waren, als "lächerlich" zurückgewiesen.

Verfasst von Fügemann/pte am 26.10.2017 - 11:49

Trotz spektakulärer Cyber-Angriffe räumt das leitende Management grosser Unternehmen der IT-Security zu wenig Priorität ein. So zumindest sieht das fast die Hälfte aller IT-Entscheidungsträger in Firmen mit über 250 Mitarbeitern, die für den Global Enterprise Security Survey von Fortinet befragt wurden. Zugleich rechnen viele IT-Experten damit, dass das Thema Sicherheit durch die Umstellung auf die Cloud im Rahmen der digitalen Transformation in Unternehmen stärker in den Fokus rückt.

Verfasst von ictk am 26.10.2017 - 11:30

Im Zürcher Dolder Grand geht am 16. November das 10. Risk & Security Forum über die Bühne. Mit dabei und zum ersten Mal in der Schweiz, der "weltberühmteste" Hacker Kevin Mitnick. Er wird gemäss Mitteilung der Veranstalter mit einer packenden "Live-Hacking"-Präsentation aufwarten.

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 14:12

Mit "Bad Rabbit" breitet sich derzeit in Osteuropa eine neue Ransomware aus, die von Security-Experten als mögliche Variante von Petya/Notpetya angesehen wird. In Russland wurde gestern laut der Security-Software-Spezialistin Eset die Nachrichtenagentur Interfax Opfer des Kryptotrojaners. Auch der Ausfall des Ticket-Systems der U-Bahn von Kiew wird auf Bad Rabbit zurückgeführt, genauso wie auch der Flughafen der ukrainischen Stadt Odessa sowie das ukrainische Ministerium für Infrastruktur und Finanzen davon betroffen scheinen. Eset geht von einer globalen Ausbreitung aus. Neben der Ukraine und Russland seien bereits Computersysteme in der Türkei und Bulgarien betroffen.

Verfasst von ictk am 25.10.2017 - 06:26

Eine bekannte Londoner Schönheitsklinik ist Ziel einer Hackerattacke geworden. Die Angreifer erbeuteten zahlreiche Datensätze, womöglich auch zu prominenten Patienten. Die Londoner Polizei hat entsprechende Ermittlungen wegen Datendiebstahls eingeleitet. Die Verantwortlichen der Klinik "London Bridge Plastic Surgery" äusserte sich "entsetzt“ darüber, dass ihre Patienten Ziel der Attacke geworden seien.

Verfasst von ictk am 24.10.2017 - 06:02

Die russische Antiviren-Spezialistin Kaspersky Lab will mit einer Transparenzinitiative die Integrität und Vertrauenswürdigkeit seiner Produkte unter Beweis stellen. Nach den Vorwürfen, Kaspersky habe dem Moskauer Geheimdienst beim Ausspähen von US-Computern geholfen, soll durch die Bereitstellung des Quellcode der Kaspersky-Software einschliesslich Updates und Aktualisierungen der Bedrohungserkennung für die unabhängige Überprüfung und Beurteilung der Produkte das Vertrauen im Westen wiedererlangt werden.

Verfasst von Wieland Alge am 22.10.2017 - 12:45

Viele Fahrzeuge sind heutzutage längst zu rollenden Computern geworden, denn bereits jetzt stecken in der Software eines modernen Oberklasse-PKW etwa 100 Millionen Codezeilen. Zum Vergleich: Die Flugsoftware einer Boeing 787 Dreamliner kommt mit etwa 14 Millionen Zeilen aus. Die Erwartungen an das zukünftige autonom fahrende Auto sind vielzählig: Mehr Sicherheit auf den Strassen, mehr Komfort, beispielsweise durch selbstständiges Einparken, die Nutzung eines Autopiloten im Stau oder komplett fahrerlose Roboterautos, welche im Car-Sharing-Verfahren neue Infrastrukturmöglichkeiten bieten könnten. Dem gegenüber stehen die Ängste: Bei Technikfehlern nur noch ein hilfloser Passagier an Board zu sein oder Opfer eines Hacker-Angriffs zu werden.