Verfasst von Steiner/pte am 28.12.2016 - 09:05

Das Medienjahr 2016 war geprägt vom US-Präsidentschaftswahlkampf. Kaum ein Ereignis hat so deutlich gezeigt, welche Macht sozialen Online-Plattformen für die politische Meinungsbildung zukommt. Diese müssen sich angesichts einer stetig steigenden Zahl von gezielten Falschnachrichten aber immer öfter dem Manipulationsvorwurf stellen. Ob Donald Trump erst durch Fake-Profile und Twitter Bots die Wahl für sich entscheiden konnte, wie einige vermuten, lässt sich zwar nicht mit Bestimmtheit sagen. Eines steht aber fest: Das Vertrauen der Anwender wurde grundlegend erschüttert.

Verfasst von ictk am 23.12.2016 - 12:21

Durch die gezielte Verbreitung von Fake-News können sogar Wahlen beeinflusst werden. Angesichts der drastischen Zunahme von Falschnachrichten in den Sozialen Netzwerken schlägt das deutsche Innenministerium gemäss einem "Spiegel"-Bericht die Schaffung eines "Abwehrzentrums gegen Desinformation" vor.

Verfasst von ictk am 22.12.2016 - 15:48

In der ersten Jahreshälfte 2016 ist die Zahl der Regierungsanfragen nach Facebook-Nutzerdaten massiv angestiegen. Konkret haben sie gemäss Facebook gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf weltweit 59.229 zugelegt. Wobei der Grossteil der Anfragen auf die US-Strafverfolgungsbehörden entfalle.

Verfasst von ictk am 21.12.2016 - 15:05

Mit der neuen Funktion "Live Audio" lotet das soziale Netzwerk Facebook die Möglichkeiten für Audioübertragungen aus. Zu den ersten Partnern für "Live Audio" zählen gemäss Mitteilung BBC World Service und der Radiosender LBC aus Grossbritannien, das Verlagshaus Harpercollins und die Autoren Adam Grant und Brit Bennett.

Verfasst von redaktion am 19.12.2016 - 05:47

Die Mailänder TV-Gesellschaft Mediaset unter Kontrolle von Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi hat Verhandlungen mit dem französischen Medienkonzern Vivendi entschieden ausgeschlossen. Die Aufstockung von Vivends Anteil an Mediaset von drei auf 20 Prozent innerhalb weniger Tage bezeichnete Mediaset als feindlich. Die Mailänder TV-Gruppe reagierte damit auf Aussagen von Vivendis CEO Arnaud de Puyfontaine, der sich zu Gesprächen mit Mediaset bereit erklärt hatte, nachdem die Franzosen mit ihrem 20-Prozent-Paket zum zweitstärksten Aktionär der Mailänder Gesellschaft nach Berlusconis Medienholding Fininvest avanciert ist.

Verfasst von Sec/pte am 18.12.2016 - 11:00

Computer könnten Konsumenten bald aufgrund ihrer Interaktion in den sozialen Medien in Marketingsegmente einteilen. Das zumindest zeigt eine Forschergruppe der Penn State University, die in einer Studie Infos von Social-Media-Accounts genutzt hat, um damit automatisch "Buyer Personas" zu kreieren.

Verfasst von redaktion am 15.12.2016 - 05:43

Der massive Einstieg des französischen Medienkonzerns Vivendi bei der italienischen Fernsehgruppe Mediaset im Besitz von Ex-Premier Silvio Berlusconi beflügelt die Aktie des TV-Konzerns in Mailand: Die Mediaset-Aktie kletterte am gestrigen Mittwoch um sieben Prozent auf 3,82 Euro, nachdem Vivendi am Dienstag seinen Anteil an der TV-Gesellschaft auf 12,32 Prozent aufgestockt hat. Am Montag hatte die Mediaset-Aktie bereits um 31 Prozent zugelegt.

Verfasst von redaktion am 15.12.2016 - 05:37

Gemeinsam mit Google hat die Österreichische Nationalbibliothek den Bestand von rund 200.000 Büchern aus dem Prunksaal digitalisiert und online gestellt. Die zwischen 1501 und 1850 erschienenen Werke können nun weltweit und kostenfrei genutzt werden. Somit sei etwa auch die Privatbibliothek des Prinzen Eugen von Savoyen erstmals im Volltext durchsuchbar, heisst es in einer Aussendung.

Verfasst von ictk am 14.12.2016 - 17:26

Der Online-Kurznachrichtendienst Twitter macht einen grossen Schritt, um aktuelle Videos stärker in den Vordergrund zu rücken. Der Livestreamingservice Periscope wird direkt in die hauseigenen Apps integriert, wie Twitter verlauten lässt. Bislang war für Periscope eine separate App vonnöten.

Verfasst von ictk am 14.12.2016 - 00:07

Die Social-Media-App Snapchat, die vor allem bei jungen Anwendern grossen Anklang findet, ermöglicht ab sofort auch Gruppenchats. Bis zu 16 User können dabei gleichzeitig miteinander kommunizieren, heisst es in einem Blogeintrag des Unternehmens. Die Inhalte, wie etwa Videos und Fotos, würden nach 24 Stunden gelöscht.