Verfasst von Pichler/pte am 05.10.2016 - 12:07

"Wenn Kickasstorrents kriminell ist, sollte sich Google sorgen." Dieser Ansicht ist Val Gurvits, einer der US-Anwälte des in Polen festgenommenen Artem Vaulin, dem mutmasslichen Betreiber der Torrent-Seite. Denn wie Gurvits gegenüber "Torrentfreak" erklärt, kann es seiner Ansicht nach nicht einmal in den USA ein Verbrechen sein, einfach einen Suchindex zu betreiben. Das ist eines der Argumente, mit der eine Auslieferung des Ukrainers an die USA verhindert werden soll.

Verfasst von ictk am 04.10.2016 - 07:07

Der ehemalige Geschäftsführer von Bison Schweiz, Rudolf Fehlmann, sowie der Chef von Comparex Schweiz, Oliver Schalch, sind vom Kriminalgericht Luzern wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung zu Freiheitsstrafen von 28 Monaten verurteilt worden. Den beiden wurde von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, im Jahr 2010 einen Grossteil der rund 200 Comparex-Mitarbeitern mit unlauteren Methoden zu einem Wechsel zu Bison überredet zu haben.

Verfasst von redaktion am 04.10.2016 - 04:52

Google soll pro Woche rund 24 Millionen Löschantrage für urheberrechtsverletzende Webseiten in seinen Suchergebnissen erhalten. Das fand Torrentfreak nach einer Analyse von Googles Transparenzberichten heraus. Die Anzahl der Anträge stellt eine Verdoppelung im Vergleich zu 2015 und somit einen neuen Allzeitrekord dar. Bleibt das Wachstum stabil, müsste Google heuer über eine Milliarde Anträge bearbeiten.

Verfasst von redaktion am 03.10.2016 - 05:26

Es war ein Schlag ins Gesicht der grossen Hollywood-Studios: Allen Anti-Piraterie-Kampagnen und der über die Jahr intensivierten Strafverfolgung zum Trotz tauchten Ende 2015 dutzende aktuelle Filme in DVD-Qualität im Internet auf – ein Teil davon sogar noch vor ihrem Kinostart. Eine der dafür verantwortlichen Personen wurde nun zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt.

Verfasst von ictk am 19.09.2016 - 15:29

Whatsapp droht eine gerichtliche Klage in Deutschland. Vorerst haben Verbraucherschützer Whatsapp wegen der angekündigten Weitergabe der Telefonnummern von Nutzern an Facebook abgemahnt. Sollte sich Whatsapp nicht von der Datenweitergabe distanzieren, erwäge man eine Klage, lässt der Verband verlauten.

Verfasst von redaktion am 12.09.2016 - 10:34

Die US-amerikanische Patentfirma Virnet-X mit Sitz in Zephyr Cove in Nevada hat in ihrem jahrelangen Gerichtsstreit mit Apple einen weiteren Rückschlag erlitten: Vier Schutzrechte, mit denen Virnet-X den iPhone-Hersteller verklagt hatte, sind von der US-amerikanischen Patentbehörde für ungültig erklärt worden. Virnet-X hatte von Geschworenen im Februar 625,6 Mio. Dollar (610 Mio. Franken) von Apple zugesprochen bekommen. Die Entscheidung war jedoch im August aufgehoben worden und ein neuer Prozess ist für Ende des Monats angesetzt.

Verfasst von ictk am 07.09.2016 - 15:54

Wie der Europäische Gerichtshof (EUGH) in einem Urteil verkündet hat, dürfen Computer grundsätzlich weiter mit vorinstallierter Software wie etwa einem Windows-Betriebssystem verkauft werden. Solch ein Kopplungsgeschäft sei keine unlautere Geschäftspraxis, solange das wirtschaftlich Verhalten der Verbraucher dadurch nicht beeinflusst werde, entschied der EUGH.

Verfasst von ictk am 30.08.2016 - 00:07

Dem US-IT-Riesen Apple aus dem kalifornischen Cupertino drohen juristische Probleme. Besitzer von iPhones 6 und iPhones 6 Plus haben den Technologiekonzern verklagt. Sie sahen sich laut Klageschrift mit massiven Bildschirmproblemen konfrontiert, die die Benutzung des Smartphones in vielen Fällen unmöglicht machte.

Verfasst von redaktion am 29.08.2016 - 05:53

Die EU-Kommission will Verlage gegenüber grossen Internet-Konzernen wie Google stärken: Derzeit arbeite die Kommission gerade an ihren Vorschlägen zur Modernisierung des Urheberrechts, sagte ein Kommissionssprecher. Die EU-Kommission erwägt, ob Nachrichtenverlagen sogenannte Leistungsschutzrechte gewährt werden sollen. Es würde ihre Rolle als Investoren in Inhalten anerkennen und ihnen eine stärkere Position in Verhandlungen mit anderen Marktteilnehmer geben.

Verfasst von redaktion am 24.08.2016 - 05:39

Der wohl bekannteste Schweizer Whistleblower Rudolf Elmer ist zu einer Bewährungsstrafe von 14 Monaten verurteilt worden – allerdings nicht wegen der ihm vorgeworfenen illegalen Weitergabe von Bankdaten. Das Zürcher Obergericht verhängte die Strafe am gestrigen Dienstag im Zusammenhang mit Elmers Vorgehen gegen seinen früheren Arbeitgeber, die Bank Julius Bär.