Verfasst von redaktion am 20.05.2016 - 05:55

Das schweizerische Unternehmen Kudelski aus Cheseaux-sur-Lausanne und der US-Internetkonzern Yahoo legen ihren Patentstreit bei: Yahoo, das seinen Hauptsitz im kalifornischen Sunnyvale unterhält, zahlt demnach im Voraus eine einmalige Lizenzgebühr an Kudelski. Die auf Verschlüsselungssoftware spezialisierte Firma hatte Yahoo vorgeworfen, mit seinen Anwendungen für Internetfernsehen, Werbung und Onlinewetten Patente verletzt zu haben, die der amerikanischen Kudelski-Tochter Open TV gehören.

Verfasst von redaktion am 09.05.2016 - 05:42

Das deutsche Vergleichsportal Check 24 muss Verbraucher möglicherweise bald deutlicher als bisher auf seine Funktion als Versicherungsmakler hinweisen. Am Mittwoch (11. Mai) wird vor dem Landgericht München ein Prozess gegen Check 24 fortgesetzt, in dem es um die Frage geht, wie die Verbraucher des Portals informiert werden. Möglicherweise wird dann auch bereits eine Entscheidung verkündet.

Verfasst von ictk am 18.04.2016 - 20:41

Der Internetriese Google mit Sitz im kalifornischen Menlo Park kann in den USA einen wichtigen Teilsieg für sein seit Jahren umstrittenes Projekt zur Digitalisierung von Büchern verbuchen.

Verfasst von Pichler/pte am 16.04.2016 - 07:12

Offenbar kämpft Harry Potter neuerdings gegen Wikipedia. Denn das Antipiraterie-Unternehmen Digimarc hat in den vergangenen Wochen im Namen von J.K. Rowlings Publishing-Plattform Pottermore eine Reihe absurder Link-Löschanträge an Google verschickt.

Verfasst von ictk am 15.04.2016 - 06:06

Der der US-amerikanische Softwareriese Microsoft mit Sitz in Redmond hat das US-Justizministerium wegen heimlicher Durchsuchung privater E-Mails verklagt. Durchsuchungen von Mails, über die Kunden nicht unterrichtet werden dürfen, widersprächen der US-Verfassung, hielt Microsoft in einer in Seattle eingereichten Klage fest.

Verfasst von ictk am 13.04.2016 - 08:30

Die Ostschweizer Business-Software-Herstellerin Abacus mit Sitz in Wittenbach sieht noch immer keinen fairen Wettbewerb bei der Beschaffung von Finanzsoftware für die öffentliche Hand gegeben. Daher reiche das Unternehmen erneut Klage gegen die Stadt St. Gallen wegen Rechtsverweigerung ein. Damit soll eine weitere Verzögerung der Gesuche um Offenlegung von Akten der Stadt verunmöglicht werden, teilt Abacus via Aussendung mit.

Verfasst von redaktion am 07.04.2016 - 05:47

Die geplanten Datenschutz-Vereinbarungen zwischen den USA und der EU müssen aus Sicht deutscher Verbraucherschützer nachgebessert werden. Nach Ansicht von Klaus Müller, Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), unterläuft das Abkommen europäisches Datenschutzrecht. Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sprach dagegen von erheblichen Fortschritten. Für eine abschliessende Bewertung sei es noch zu früh.

Verfasst von redaktion am 18.03.2016 - 06:32

Apple verstösst nach einem Urteil des Landgerichts Düsseldorf gegen Patentrechte von Open TV, einer Tochter des Schweizer Unternehmens Kudelski. Der US-Technologieriese dürfe Angebote, bei denen Musik und Videos sowie zusätzliche Informationen zusammen aus dem Internet über iPads, iPhones und Mac-Computer abgerufen würden, deshalb in Deutschland nicht verkaufen. Genannt werden etwa beliebte Anwendungen wie iTunes, mit der Musik und Videos aus der Online-Datenbank iTunes-Store heruntergeladen und abgespielt werden können, die Video-Abspielsoftware Quicktime oder Apple-TV, das Filme aus dem iTunes-Store auf das normale TV-Gerät holt.

Verfasst von redaktion am 14.03.2016 - 06:54

Die Daimler-Tochter Mytaxi setzt sich gegen das vom Landgericht Frankfurt verhängte Rabattverbot zur Wehr: Mytaxi habe Berufung gegen das Urteil vom 19. Jänner eingelegt, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Das Gericht hatte die Werbe-Aktionen des Internet-Dienstleisters mit der Begründung verboten, dass sie gegen die in Deutschland geltenden Festpreise für Taxifahrten verstossen.

Verfasst von redaktion am 11.03.2016 - 15:45

Die Innen- und Justizminister der EU-Mitgliedsstaaten befürworten einen Verordnungsentwurf, bei dem Ermittler der Polizeibehörde Europol künftig auch Daten privater Firmen wie Facebook oder Google nutzen können. Darauf hatten sich bereits zuvor Vertreter der Mitgliedsstaaten mit Verhandlungsführern des EU-Parlaments und der Kommission verständigt.