Verfasst von redaktion am 04.02.2016 - 05:28

Die europäischen Datenschützer verlängern die Schonfrist für den Informationstransfer in die Vereinigten Staaten. Dies sei im Lichte der Grundsatzeinigung über einen neuen Datenschutzrahmen möglich, erklärte Isabelle Falque-Pierrotin, die Leiterin der französischen Datenschutzbehörde CNIL, die derzeit den Vorsitz im Kreis der nationalen Datenschützer innehat, in Brüssel. Die Datenschutzgruppe wolle die Vereinbarung mit den USA nun prüfen und verlangt von der EU-Kommission bis Ende Februar die Herausgabe der relevanten Dokumente.

Verfasst von redaktion am 03.02.2016 - 06:06

Die begehrten Breitband-Frequenzen sollen nach dem Willen der EU-Kommission künftig häufiger für mobiles Internet zur Verfügung stehen. Bisher nutzt vor allem das Fernsehen die hohen Frequenzen. Durch die Umstellung des analogen Rundfunks werden bestimmte Frequenzbänder frei, da die digitale Ausstrahlung nur einen Bruchteil der Bandbreite benötigt.

Verfasst von redaktion am 02.02.2016 - 14:00

Ein Hackerangriff kostet den britischen Telekom-Anbieter Talktalk möglicherweise mehr als 100 Millionen Euro. Zudem hätten mehr als 100.000 Kunden gekündigt, vor allem Anfang November nach Bekanntwerden des Datendiebstahls. Der Rückgang bei den Kunden sei aber geringer als erwartet. An der Börse kam das gut an: Die Aktien legten zeitweise um zehn Prozent zu.

Verfasst von ictk am 02.02.2016 - 08:43

Die vom weltgrössten sozialen Netzwerk Facebook 2014 für 22 Milliarden Dollar übernommene SMS-Alternative Whatsapp hat als erster Messaging-Dienst die Milliarden-Nutzer-Hürde übersprungen. Dies teilte Mitgründer und Chef Jan Koum per Facebook-Eintrag mit.

Verfasst von redaktion am 02.02.2016 - 05:59

Weil sie 900.000 Anleger um 7 Mrd. Euro geprellt haben sollen, sind 21 Mitarbeiter einer chinesischen Online-Finanzplattform unter Betrugsverdacht festgenommen worden. Der Kreditgeber Ezubao soll bei 95 Prozent seiner Finanzierungs- und Leasingprojekte geschwindelt haben. Demnach wurden kleine Investoren mit hohen Zinsen von 9 bis 14,6 Prozent angelockt, die dann mit neuen Einzahlungen bezahlt worden seien.

Verfasst von redaktion am 29.01.2016 - 05:54

Alibaba hat von den guten Geschäften im Weihnachtshandel profitiert: Der Umsatz im abgelaufenen Quartal stieg überraschend kräftig um 32 Prozent auf umgerechnet 4,8 Milliarden Euro. Jedoch bekommt der Onlinehändler auch die Konjunkturabkühlung in China zu spüren. Der Gesamtwert der Waren, die dort über die Handelsplattformen des Konzerns abgewickelt werden, stieg zwar um 23 Prozent, doch war dies die geringste Zunahme seit mehr als drei Jahren. Die Anleger waren denoch zufrieden: Die Aktie legte vorbörslich drei Prozent zu.

Verfasst von redaktion am 27.01.2016 - 05:37

Das US-Schnäppchen-Portal Groupon mit Hauptsitz in Chicago hat seine Geschäftstätigkeit in Österreich und der Schweiz per 25. Januar 2016 eingestellt, auch aus Portugal und der Ukraine zieht sich Groupon zurück. Gutscheine bleiben weiterhin bis zum festgelegten Datum gültig. Kunden können ihre Gutscheine bis zum 15. März aber auch zurückgeben. Das Unternehmen will die vollen Kosten erstatten.

Verfasst von redaktion am 21.01.2016 - 05:30

Der Musikdienst Deezer hat sich statt des im Herbst abgesagten Börsengangs 100 Millionen Euro bei Investoren besorgt. Mit dem Geld will Deezer schneller neue Kunden gewinnen, neue Funktionen entwickeln und die internationale Expansion vorantreiben, teilte das französische Unternehmen mit.

Verfasst von redaktion am 20.01.2016 - 06:04

Bertelsmann baut sein Indien-Geschäft aus und investiert dort in den Online-Handel. Der deutsche Medienkonzern beteiligt sich mit einem Minderheitsanteil am E-Commerce-Dienstleister Kart Rocket, wie das Unternehmen aus Gütersloh mitteilte. Das Startup unterstütze indische Mittelständler dabei, ihre Produkte auch online anzubieten.

Verfasst von redaktion am 20.01.2016 - 06:01

Musik aus dem Netz gibt der Branche nach vielen schwachen Jahren kräftig Auftrieb. Im vergangenen Jahr wuchs der Umsatz in Deutschland nach vorläufigen Zahlen um 3,9 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro, wie der Bundesverband Musikindustrie (BVMI) mitteilte. Dabei habe sich das Geschäft mit Streaming-Musik fast verdoppelt und mache nun 13,8 Prozent der gesamten Erlöse aus.