Verfasst von redaktion am 24.05.2017 - 05:46

Netflix, Amazon und andere Videostreaming-Anbieter müssen künftig 30 Prozent europäische Filme in ihrem Repertoire vorweisen. Die EU-Medienminister beschlossen eine entsprechende Änderung der EU-Medienrichtlinie. Ausserdem gelten Vorgaben zu Jugendschutz und Werbung künftig auch für Videoplattformen wie Youtube und soziale Medien, bei denen Videos eine wichtige Rolle spielen.

Verfasst von redaktion am 23.05.2017 - 05:39

Mit Extratorrrent.cc hat eine weitere grosse Torrent-Sammlung ihren Dienst eingestellt: Die Webseite gab bekannt, dass sie permanent offline geht und alle Daten löscht. Über die Gründe für diesen Schritt ist vorerst nichts bekannt. Spekuliert wird naturgemäss über Druck und juristische Drohungen aus der Unterhaltungsindustrie. Extratorrent hatte sich in den vergangenen Monaten zur zweitgrössten Torrent-Plattform entwickelt.

Verfasst von ictk am 22.05.2017 - 16:10

Vor knapp zwei Jahre ging die iPhone-Erfinderin Apple mit ihrem Streamingdienst Apple Music online. DAmals galt für Neukunden eine kostenlose Testphase von drei Monaten. In vielen Ländern hat dieses Angebot noch heute Gültigkeit. Nicht so in der Schweiz. Hierzulande muss nun, wie übrigens auch in Australien und Spanien, ein symbolischer Obolus entrichtet werden. In werden knapp ein Franken fällig, in Spanien 99 Cent, derselbe Betrag muss auch in Australien berappt werden.

Verfasst von redaktion am 18.05.2017 - 05:38

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) warnt in Pakistan vor Einschränkungen der Redefreiheit im Internet. Das verletze fundamentale Rechte, heisst es in einer versandten Stellungnahme. Die Situation eskaliere. HRW bezieht sich auf eine Serie staatlicher Massnamen gegen "gotteslästerliche" sowie militärkritische Inhalte vor allem in sozialen Medien. Zuletzt hatte Innenminister Chaudhry Nisar Ali Khan vor drei Tagen das Kriminalamt gebeten, gegen alle jene vorzugehen, die die pakistanische Armee in sozialen Medien "entehrten".

Verfasst von redaktion am 17.05.2017 - 05:54

Die deutsche Regierung darf grundsätzlich die IP-Adressen speichern, unter denen Nutzer ihre Internetportale aufrufen. Das entschied der deutsche Bundesgerichtshof (BGH) und stärkt damit angesichts von Cyberangriffen das Abwehrrecht von Online-Mediendiensten.

Verfasst von ictk am 08.05.2017 - 14:12

Deutsche Grosskonzerne wie Daimler, Axel Springer, Deutsche Bank, Allianz und auch der Kartendienst Here wollen mit einer übergreifenden Daten-Plattform gegen die heutige Dominanz von US-Schwergewichten wie Google und Facebook antreten. Geplant ist ein einheitlicher Zugang zu Online-Diensten. Der Vorstoss müsse aber noch von den Wettbewerbsbehörden abgesegneten werden, lassen die Partner verlauten.

Verfasst von redaktion am 05.05.2017 - 06:00

Der US-Onlinehändler bietet in Deutschland nun auch frische Lebensmittel an: In Teilen Berlins und Potsdams könnten Verbraucher frische Lebensmittel über das Internet bei Amazon bestellen, teilte der Konzern mit. Geliefert werden die Lebensmittel von der Post-Tochter DHL, bestätigte ein Amazon-Sprecher auf Anfrage. Bestellen können die Lebensmittel nur Mitglieder des Kundenbindungsprogramms Prime.

Verfasst von redaktion am 04.05.2017 - 09:27

Während sich das Karriere-Netzwerk Xing in seinem Kerngeschäft weiter auf den deutschsprachigen Raum beschränkt, will es mit Arbeitgeber-Bewertungen international durchstarten: Im vergangenen Quartal investierte Xing 1,3 Mio. Euro in den Start seines Firmenbewertungs-Portals Kununu in den USA. Es wird dort in Kooperation mit der Jobbörse Monster agieren. Die Tochter des Medienkonzerns Burda sieht Platz für Kununu in den USA trotz der hohen Bekanntheit des Rivalen Glassdoor.

Verfasst von redaktion am 11.04.2017 - 10:57

Marketingkampagnen und einmalige Aufwendungen haben der Online-Apotheke und Ärztegrossistin "Zur Rose" 2016 rote Zahlen beschert. Unter dem Strich schrieb das Schweizer Unternehmen einen Verlust von 12,8 Mio. Franken, nach einem Gewinn von 3,4 Mio. Franken im Vorjahr. Für eine deutschlandweite TV-Kampagne der Tochter Doc Morris sowie Werbung für die Lancierung ihrer ersten Flagship-Apotheke in Bern gab "Zur Rose" 9 Mio. Franken aus, für die Einführung neuer IT-Systeme am Hauptsitz in Frauenfeld 2 Mio. Franken. Im Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung im Herbst fielen Kosten von 3 Mio. Franken an.

Verfasst von ictk am 07.04.2017 - 14:25

Im Rahmen eines zweitägigen Digitalgipfels haben sich die G-20-Staaten auf einen Fahrplan für eine gemeinsame Digitalisierungspolitik geeinigt. Die entsprechende Roadmap mit elf definierten Handlungsfeldern enthält auch die Verbindlichkeit, bis 2015 ein schnelles Internet für alle zu schaffen.