Verfasst von ictk am 17.04.2018 - 23:14

Russische Behörden haben im Zuge des Vorgehens gegen den beliebten Messenger-Dienst Telegram Millionen von IP-Adressen blockiert, darunter Hunderttausende von Cloud-Diensten von Google und Amazon. Agenturberichten zufolge sperrte die Aufsichtsbehörde Roskomnadsor heute insgesamt an die 18 Millionen IP-Adressen, die zur Nutzung von Telegram verwendet wurden.

Verfasst von redaktion am 17.04.2018 - 05:51

Die russischen Behörden haben mit der Sperrung des Messengerdiensts Telegram begonnen. Apple und Google wurden aufgefordert, Telegram aus ihren App-Stores zu entfernen. Ein russisches Gericht hatte die Sperrung vergangene Woche angeordnet. Hintergrund ist ein Streit über den Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten. Der russische Geheimdienst FSB fordert Zugang zu einigen solcher Botschaften und begründet dies unter anderem mit dem Kampf gegen den Terrorismus. Telegram lehnt dies unter Verweis auf den Schutz der Privatsphäre der Nutzer ab.

Verfasst von redaktion am 17.04.2018 - 05:49

Im Kampf gegen ausländische Spionage haben die chinesischen Behörden eine Website eingerichtet, auf der Bürger zur Meldung verdächtiger Beobachtungen aufgefordert werden. Die Website www.12339.gov.cn wurde am Sonntag vom Ministerium für Nationale Sicherheit freigeschaltet. In Mandarin und Englisch können dort Bedrohungen der nationalen Sicherheit, Aufrufe zu Aufständen oder ethnischen Unruhen oder auch Bestechungsversuche durch Chinesen oder Ausländer gemeldet werden.

Verfasst von Manzey/pte am 13.04.2018 - 09:30

Internet-Anwender sind mittlerweile aktiver auf Plattformen und Websites, die zum Google-Universum gehören, anstatt Zeit auf Facebook-Seiten zu verbringen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Erhebung von Nielsen.

Verfasst von ictk am 12.04.2018 - 07:44

Der kalifornische Internetgigant Google liebäugelt mit dem Breitbandgeschäft für Inflight-Systeme von Nokia. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, befinde sich die Alphabet-Tochter bereits in Verhandlungen über die Akquisition des Airplane Broadband Business des finnischen Telekomausrüsters.

Verfasst von redaktion am 12.04.2018 - 06:09

In der Nacht von Montag auf Dienstag (10. April) kämpften zahlreiche Internetuser in Deutschland mit drastischen Einbrüchen ihrer Übertragungsgeschwindigkeit. Der Grund für die Ausfälle lag aber nicht bei einem einzelnen Provider, sondern beim wichtigen Netzknoten De-Cix in Frankfurt am Main. Dieser schleust sekündliche sechs Terabit an Daten durch das Netz, der Betrieb läuft über 21 Rechenzentren. In einem davon, De-Cix 6, betrieben vom Unternehmen Interxion, war es zu mehreren Stromausfällen gekommen. Das führte zu Problemen beim Aufruf aller Dienste und Webseiten, die über diese Rechenfarm vermittelt werden.

Verfasst von redaktion am 11.04.2018 - 05:49

Die Identitätsplattform Verimi, hinter der grosse deutsche Konzerne stehen, geht gut sieben Monate nach der Ankündigung an den Start. Zu den Funktionen, die von Anfang an zur Verfügung stehen, gehören die Möglichkeit, sich über Verimi bei verschiedenen Websites anzumelden, sowie das Videoident-Verfahren. Weitere Services wie die elektronische Signatur, Bezahldienste oder das Hochladen sensibler Dokumente sollen schrittweise dazukommen. Von den Verimi-Partnern haben zunächst die Deutsche Bank und die Bundesdruckerei den Dienst eingebunden.

Verfasst von ictk am 10.04.2018 - 09:28

Vor allem ältere und aber auch körperlich gehandicapte sowie unter Zeitnot stehende Menschen wären mitunter froh, wenn ihnen jemand die Einkäufe nach Hause bringen würde. Andererseits gibt es Menschen, die würden anderen gerne einen Dienst erweisen und dazu noch ein Taschengeld verdienen. Diese Menschengruppen will Migros nun mit der neuen Social-Shopping-Plattform Amigos ab dem 23. April zusammenbringen. In den städtischen Zentren Zürich und Bern ist der Startschuss für ein entsprechendes Pilotprojekt bereits gefallen.

Verfasst von redaktion am 10.04.2018 - 05:46

Daten von bis zu 83 Millionen Facebook-Nutzern könnten über eine neugierige Quiz-App zum Unternehmen Cambridge Analytica gelangt sein, das sich auf politische Einflussnahme spezialisiert hat. Doch dies dürfte nicht das vollständige Ausmass der Datenschutzaffäre des sozialen Netzwerks gewesen sein. Wie dieses nun bekannt gab, wurde nun ein weiteres Unternehmen aus seinem System verbannt. Die Gründe dafür wirken bekannt. Es handelt sich um die New Yorker Firma Cubeyou, die Datenanalyse anbietet, über die man "akkurate Einblicke auf Konsumenten" erhalten soll. Auch sie soll auf ein Quiz gesetzt haben. "You are what you like" ("Du bist, was du magst") bot Teilnehmern an, ein "psychometrisches Profil" zu erstellen, berichtet der Guardian.

Verfasst von redaktion am 28.03.2018 - 06:05

Wer Spotify kostenlos nutzen will, muss dafür regelmässige Werbeeinschaltungen in Kauf nehmen – so zumindest die offizielle Darstellung des Unternehmens. In Wirklichkeit gab es seit einiger Zeit die Möglichkeit über Dritt-Apps diese Beschränkung zu umgehen. Nun hat das Unternehmen aber aufgeräumt – und dabei offenbart sich auch, wie verbreitet dieses Phänomen wirklich war.