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120 Kilometer "strahlende Kabel" für den Nordteil des Gotthard-Basistunnel

120 Kilometer "strahlende Kabel" für den Nordteil des Gotthard-Basistunnel

Die zwei Röhren des Gotthard-Basistunnels werden zwischen Erstfeld UR und Sedrun GR zu Eisenbahntunnels aufgerüstet: Die Bauherrin Alptransit Gotthard hat in Erstfeld offiziell den Einbau der Bahntechnik im Nordteil des Tunnels gestartet. Zur Bahntechnik gehören neben den Gleisen und Fahrleitungen auch die gesamten Kommunikations- und Sicherungsanlagen.

So werden etwa mehrere tausend Kilometer Kupferkabel und Lichtwellenleiter in den Seitenbanketten der Tunnelröhren untergebracht. Ein 120 Kilometer langes "strahlendes Kabel" soll dafür sorgen, dass die Passagiere auch im Tunnel nicht auf das Mobiltelefon verzichten müssen. Für den Ernstfall stehen 417 Notrufsäulen zur Verfügung.

Die Vorbereitungsarbeiten für den Einbau der Bahntechnik im Nordteil des Tunnels begannen vor einem Jahr mit der Einrichtung eines 65.000 Quadratmeter grossen Installationsplatzes. Das Material wird von dort mit der Werkbahn in den Tunnel geschafft. Als erstes werden in der Oströhre Kabel eingezogen, wie Alptransit mitteilte. In der Weströhre beginnen die Arbeiten im Frühling 2012.