Avaloq lanicert Lösung für mobiles Banking

Verfasst von ictk am 15.07.2011 - 06:53

Die Schweizer Bankensoftware-Spezialistin Avaloq kündigte eine Produktreihe für Mobile Banking und Next Generation eBanking an. Damit will das Unternehmen sowohl Bankkundenberater als auch Endkunden ins Visier nehmen.

Im Rahmen dieser Produktreihe bringt Avaloq bereits in der Version 1.0 unter anderem ein Multichannel-fähiges Financial Planning Modul und eine Mobile Banking Lösung. Die Auslieferung der ersten Version der Avaloq Front Lösungen sollen bereits Ende 2011 erfolgen, heisst es in einer Aussendung. Die Avaloq Front Lösungen sollen sich den Angaben zufolge nahtlos in die Middle- und Backoffice-Prozesse des Avaloq Banking System integrieren lassen. An den mobilen Geräten sollen somit Bankgeschäfte ausgelöst werden können. Angedacht sind demnach in einem ersten Schritt Transaktionen wie Zahlungen und Wertschriftenaufträge, die dann ohne weitere manuelle Intervention auf dem Kernbankensystem abgewickelt werden (Straight Through Processing STP).

Der Kundenberater wiederum könne mit dem Financial Planning Modul den persönlichen Dialog mit dem Bankkunden von Grund auf neu gestalten, verspricht Avaloq. Per Touchscreen oder Tablet-PC hat er jederzeit und allerorts Zugriff auf die erforderlichen Kunden- und Anlageinformationen und kann im Beratungsgespräch in Interaktion mit dem Kunden Risikoanalysen vornehmen, Anlageziele ermitteln, Investitionsvorschläge automatisch oder manuell generieren oder auch für gefällte Investitionsentscheide unmittelbar Aufträge auslösen.

Bei der Mobile Banking Applikation wiederum handle es sich um ein rund um die Uhr verfügbarer Selbstbedienungsshop, in dem per Smartphone Kontoinformationen abgerufen, Zahlungen ausgelöst, Kreditkarten bewirtschaftet, mit der Bank korrespondiert und Dokumente verwaltet werden können.

Francisco Fernandez, CEO von Avaloq, kommentiert: «Wir stellen heute fest, dass einige Banken mit neuen Front Office Lösungen heute dieselben Fehler machen wie vor zehn Jahren im Middle- und Backoffice. Die Lösungen sind nicht integriert. Solche fragmentierte Architekturen sind teuer im Unterhalt, nicht genügend agil und bieten ungenügende Datenqualität. Wir bauen Architekturen aus einem Guss."