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E-Books: US-Behörden leiten Kartellverfahren gegen Apple ein

E-Books: US-Behörden leiten Kartellverfahren gegen Apple ein

Das US-Justizministerium hat wegen Preisabsprachen bei E-Books ein Kartellverfahren gegen Apple und zwei Verlage eingeleitet - drei Verlage hatten bereits einem Vergleich zugestimmt. Durch die Absprache hätten die Käufer „Millionen Dollar zu viel“ zahlen müssen.

Den Unternehmen werden „Verschwörung zur Begrenzung“ des Preiswettbewerbs vorgeworfen. Der Internethändler Amazon hatte für seinen E-Reader Kindle zu Kampfpreisen E-Books-Bestseller angeboten. Mit dem iPad wanderten die Verleger dann allerdings zur Apple-Plattform iTunes ab - und Apple kassierte fix 30 Prozent.

Der Kern der Vorwürfe trifft das vom verstorbenen Apple-Chef Steve Jobs begründete Vermarktungsmodell für E-Books, das den Verlagen höhere Preise als über andere Vertriebskanäle ermöglicht und für Apple eine Umsatzbeteiligung von 30 Prozent vorsieht. Je höher der Buchpreis also ist, desto mehr Geld fliesst in die Kasse von Apple. Die Behörde wirft den Beklagten vor, ein gemeinsames Interesse daran zu haben, gegen die Preisstrategie des Onlinehändlers Amazon vorzugehen. Den in einem New Yorker Bezirksgericht eingereichten Dokumenten zufolge wird den Unternehmen „Verschwörung zur Begrenzung“ des Preiswettbewerbs vorgeworfen. Dadurch sei es Amazon erschwert worden, E-Bücher verbilligt anzubieten. Den Wettbewerbshütern stösst sauer auf, dass die Verlage in Absprache mit Apple die Preise für Titel bestimmen, die im iTunes-Store angeboten werden.

Vor dem Verkaufsstart des iPad von Apple hatte Amazon, Anbieter des E-Book-Readers Kindle, die elektronischen Ausgaben vieler Bestseller für den Preis von 9,99 Dollar (derzeit 7,61 Euro) verkauft. Mit dem Erscheinen des iPad setzte Apple ein neues Preissystem für E-Bücher durch, bei dem die Verlage die Preise festsetzen und Apple 30 Prozent des Buchpreises einbehält. In der Folge stiegen die Preise für E-Bücher. Amazon musste daraufhin die Konditionen mit den Verlegern neu aushandeln. Viele Titel sind exklusiv bei Apple zu haben. Eine Aufweichung der Verträge würde für Apple also den Verlust baren Geldes bedeuten.