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HP setzt auf die Itanium-Plattform in ihren Integrity-Servern – mit gutem Grund

Advertorial 

Kaum eine Ankündigung eines IT-Unternehmens hat im Unix Umfeld mehr Staub aufgewirbelt: Am 22. März dieses Jahres gab Oracle bekannt, dass künftige Versionen ihrer Software die Hardware-Plattformen auf der Basis des Itanium-Prozessors nicht mehr unterstützen werde. Nach Gesprächen mit Intel sei man zum Schluss gelangt, dass diese Plattform „am Ende ihres Lebenszyklus“ stehe, liess Oracle verlauten.

Von Adrian Mebold, Business Unit & Sales Manager, Business Critical Systems, HP (Schweiz) GmbH

Betroffen von dieser Ankündigung sind Tausende von Unternehmenskunden, die auf die hochverfügbare Itanium-Plattform beziehungsweise die entsprechenden Systeme setzen, wie etwa die Integrity Server von HP. Während die aktuellen Oracle-Umgebungen noch unterstützt werden, sind Kunden was die Zukunft anbelangt verunsichert und sehen getätigte Investitionen gefährdet.

Deutliche Kundenreaktionen

Die Ankündigung wie auch die Begründung von Oracle erstaunen: Intel hat eine klare, transparente und langfristige Roadmap für die Itanium-Plattform über drei Generationen. Eine Roadmap, die von Paul Otellini, CEO des Chip-Riesen, als Reaktion auf die Verlautbarung von Oracle ausdrücklich bestätigt wurde. Auch HP selbst ist in den Aussagen glasklar: Die hochverfügbaren Integrity Server von HP setzen heute wie auch in Zukunft auf die Itanium-Plattform, und zwar in Kombination mit den ausserordentlich sicheren, leistungsfähigen und ausgereiften Betriebssystemen HP-UX oder OpenVMS. HP hat denn auch sofort und unmissverständlich kommuniziert, dass man die aktuellen Versionen der Oracle-Software auf diesen und kommenden Plattformen konsequent unterstütze. Ebenso ist die Weiterentwicklung der Itanium-basierenden Integrity-Server-Familie für mehr als zehn Jahre gewährleistet. Insbesondere die letztes Jahr stark aufgewertete Betriebssystem-Plattform HP-UX 11i v3 steht dabei im Fokus, auf der Basis der zukünftigen Itanium-Prozessoren mit den Codenamen Poulsen und Kittson.

Die Ankündigung scheuchte weltweit Zehntausende von Oracle-Kunden auf: Denn nicht wenige setzen Server auf der Basis von Itanium ein – und haben in den letzten Jahren in gutem Treu und Glauben grosse Summen in diese Plattform investiert. Hinzu kommen viele Entwickler und Implementierungspartner. Auch grosse Softwarehäuser wie SAP, deren Produkte oft auf der Basis von Oracle-Datenbanken betrieben werden, sind betroffen. In einem besonnenen Statement weist SAP indes darauf hin, dass die aktuellen Datenbank-Versionen noch über Jahre unterstützt würden – und dass eine Migration zu einem späteren Zeitpunkt möglich sei, falls Oracle tatsächlich ernst mache. SAP hat nach der Übernahme von Sybase eine eigene, leistungsfähige Datenbank im Portfolio. An ihrer vielbesuchten Kundenkonferenz Sapphire Now im Mai hat SAP denn auch die Datenbank Sybase Adaptive Server Enterprise betont in den Mittelpunkt gerückt: Über die Zeit würden alle Geschäftsanwendungen von SAP auf diese Datenbank migriert, liess SAP verlauten. Begonnen wird mit dem bedeutenden betriebswirtschaftlichen Modul Enterprise Resource Planning (ERP).

Über die Gründe von Oracle wurde in verschiedensten Medien spekuliert. In einem weit beachteten Artikel gibt der renommierte Analyst Rob Enderle eine beissende Einschätzung der Lage: Oracle versuche die Itanium-Plattform durch Angst, Unsicherheit und Zweifel (im englischen kurz FUD genannt) in Missgunst zu bringen, und dies vor allem aus einem Grund: viele Kunden misstrauten der Sun/SPARC Plattform von Oracle, was zu Kundenverlusten führe, deshalb liege es auf der Hand, den Mitbewerb schlecht zu machen. Hintergrund dieser Aussage ist die Tatsache, dass Sun für 7.4 Milliarden Dollar von Oracle gekauft wurde – mit bis anhin mässigem Erfolg. „Ist Oracle verzweifelt?“ – fragt Enderle deshalb in seinem Artikel. Ob der Ausstieg aus der Itanium-Plattform die richtige Massnahme ist, um die Verkäufe anzukurbeln, wird die Zukunft weisen. Viele namhafte Kunden haben sich jedenfalls in der Zwischenzeit ihre Meinung gebildet und teilweise öffentlich ihrem Unmut darüber Ausdruck gegeben.

Hochverfügbar und kostengünstig

Für HP sind Serverlösungen für den geschäftskritischen Bereich von zentraler Bedeutung, weil es sehr viele Bereiche gibt, in denen die entsprechenden Leistungs- und Hochverfügbarkeits-Merkmale gefragt sind. Mit Itanium bestückte Server der Integrity Familie finden in allen Branchen ihren Einsatz: In der Schweiz betreibt etwa das Universitätsspital Basel viele kritischen Kernanwendungen auf HP Integrity. Der grösste Schweizer Detailhändler Migros bewältigt seine enormen logistischen Herausforderungen auf dieser Plattform. Hinzu kommen zahlreiche andere Unternehmen aus allen Bereichen, die nicht auf diese zuverlässige und sichere Plattform verzichten wollen.

HP hat massiv in die Integrity-Familie investiert: Im April letzten Jahres wurden neue hochverfügbare Systeme auf Basis der Blade-Server-Architektur angekündigt, eingebettet in eine konvergierte IT-Infrastruktur-Architektur: Diese verbindet Server, Netzwerk und Speicher in einem integrierten Bauplan. Das HP Infrastructure Operating Environment ist die einheitliche Managementplattform dieser Architektur. Sie erlaubt die zentrale Steuerung und Optimierung aller Elemente, die benötigt werden, um einen Service zu liefern. Sie lenkt den Einsatz gepoolter Infrastruktur-Ressourcen, stösst Provisionierung und Anpassung an und ist damit das Herzstück der gesamten Architektur. Die HP Flex Fabric überwindet die Beschränkungen von hierarchischen Netzwerkstrukturen und separatem Netzwerkmanagement, indem sie bei Bedarf tausende von Servern und Speicherlösungen zu einem virtualisierten, hochperformanten Netzwerk zusammenschliesst und orchestriert. Einmal verkabelt, verknüpft sie Rechner-, Netzwerk- und
Speicherressourcen, sodass sie flexibel eingesetzt werden können, wo sie aktuell gebraucht werden. Die konvergierte Architektur sieht den Aufbau eines Shared-Services-Modells vor. Dies wird in den HP Virtual Resource Pools realisiert. Dies sind virtualisierte Bündel von gemeinsam genutzten Server-, Storage- und Netzwerkkapazitäten, die auf Abruf für verschiedene Aufgaben alloziert werden können, um Applikationsanforderungen zu bedienen. Indem einzelne Systeme geteilt oder aggregiert werden können, steigt die Skalierbarkeit und Auslastung des Systems.

Die neuen Integrity-Systeme fügen sich nahtlos in diese Architektur ein und sind die Voraussetzung auf Server-Seite, dass diese genau dort zum Einsatz kommen kann, wo sie am meisten gefragt ist: Im „Glashaus“, dem Rechenzentrum mit den geschäftskritischen Anwendungen der Unternehmen. Die Integrity Blades sind dabei mit anderen Servern kombinierbar: Sie können nun in einem gemeinsamen Gehäuse mit ProLiant Blade-Servern der x86-Plattform und Storage Blades kombiniert und einheitlich mit dem Insight-Manager von HP verwaltet werden. Auch auf Betriebssystem-Seite wurde massiv investiert: HP-Unix wurde mit über 100 neuen Funktionen ausgerüstet, die für den Betrieb in geschäftskritischen Umgebungen notwendig sind. Diese grossen Investitionen haben zu einem höchst attraktiven und vor allem höchst wirtschaftlichen Wertangebot für die Kunden geführt: Die Anwendungsverfügbarkeit ist praktisch 100%, die Deployment-Zeit konnte um 50%, der Stromverbrauch pro Core um 30% und der Platzverbrauch im Rechenzentrum um 50 % reduziert werden. Damit ist die Kombination von HP Integrity Servern und HP-UX bis zu 50% kostengünstiger als vergleichbare Systeme von anderen Anbietern.

Starke Marktreaktion

Die Kombination von höchster Performance, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit mit einer in diesem Bereich kaum gekannten Wirtschaftlichkeit blieb vom Markt nicht unbeachtet: das Kundeninteresse war und ist hoch. Die Erfolgsgeschichte der Integrity Systeme wird deshalb auch in Zukunft fortgeschrieben.

Adrian Mebold, Business Unit & Sales Manager, Business Critical Systems, HP (Schweiz) GmbH
Adrian Mebold, Business Unit & Sales Manager, Business Critical Systems, HP (Schweiz) GmbH
Itanium 2 Prozessor
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