Schweizer Polizei Informatik Kongress im Zeichen der Bedrohungen aus dem Cyberspace

Verfasst von ictk am 28.03.2012 - 09:27

Der Schweizer Polizei Informatik Kongress (SPIK) 2012, der am 29. März im Berner Stade de Suisse von 9 bis 18 Uhr über die Bühne geht, steht heuer ganz im Zeichen der "Bedrohungen aus dem Cyberspace: Erfolgreichere Abwehr dank 'Public Private Partnership'".

Der Frage, wie man sich gegenüber den Bedrohungen aus dem Cyberspace richtig verhalten soll, stellen die Kongressveranstalter die Antwort "mit Public Private Partnership" entgegen. Staatliche Stellen und private Organisationen fänden sich zusammen, um gemeinsam stärker auftreten zu können, so die SPIK-Verantwortlichen. Nordrhein-Westfahlen etwa nehme diesbezüglich eine Pionierrolle ein. Das grösste deutsche Bundesland habe mit dem deutschen Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien – kurz: Bitkom – eine Kooperation vereinbart. Unter anderem sei es das Ziel dieser Kooperation, dass die Strafverfolger im Bereich Internetkriminalität in ihrer Arbeit von einem intensivierten Wissenstransfer profitieren könnten. Was das konkret heisst, soll im Rahmen des 5. SPIK erläutert werden. Es werde zudem diskutiert, wie weit das Modell als Gedankenanstoss für die Schweiz dienen könne.

Das Mittagspodium wird sich den Angaben zufolge den Chance und Risiken der Cloud-Strategien widmen, während die einzelnen Fachsymposien die neuesten Entwicklungen polizeilicher Anwendungen zum Thema haben sollen.

2006 gegründet, ist der Schweizer Polizei Informatik Kongress SPIK heute die nationale Plattform für den Erfahrungsaustausch zu den Themen Polizeiinformatik und Bekämpfung von Cybercrime. Veranstalter des Kongresses ist der Verein Swiss Police ICT unter dem Präsidium von Martin Gächter (Kapo SG). Kongressleiter ist Daniel Hänni (Stadtpolizei Zürich), Geschäftsführer Mark A. Saxer (Furrer.Hugi&Partner). Im politischen Beirat sitzen Nationalrätin Barbara Schmid-Federer (CVP, ZH), Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP, SG), Nationalrätin Corina Eichenberger (FDP, AG), Nationalrätin Rosmarie Quadranti (BDP, ZH), alt Nationalrat Christoph von Rotz (SVP, OW), Regierungsrat Hans-Jürg Käser (FDP, BE) und Kommandant Beat Hensler (Kapo LU).