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SchweizerInnen zählen beim Einkauf gerne auf digitale Unterstützung

SchweizerInnen zählen beim Einkauf gerne auf digitale Unterstützung

Die Welt wird immer instrumentierter, vernetzter und intelligenter. Schweizer Konsumenten möchten diese Möglichkeiten auch beim Einkauf erleben und zur Alltagsbewältigung nutzen. Erwartet werden eine personalisierte und zeitnahe Interaktion, relevante Informationen und ein praktischer Nutzen. Die Bereitschaft ist gross, verschiedene Technologien wie PC, Tablets und Smartphones beim Einkauf einzusetzen.

Kunden möchten selbst entscheiden, an welchem Touch Point sie ihre Einkaufsreise beginnen. Wird der Einkaufsprozess digital gestartet, ist die Chance gross, dass dieser auch digital abgeschlossen wird. Der Laden bleibt jedoch nach wie vor die wichtigste Verkaufsfläche. Mobile Technologien werden den Einkauf zunehmend darin unterstützen.

Dies geht aus einer neuen Studie von GS1 und IBM Schweiz hervor. Der gemeinsame Report zeigt auf, wie Konsumgüter, deren Verkauf und deren Lieferketten sich bis in zehn Jahren entwickeln werden.

Ein jüngerer Trend zeigt, dass Schweizer Konsumenten zunehmend daran interessiert sind, direkt beim Hersteller einzukaufen. Diese Entwicklung verstärkt sich, weil Produzenten dank modernen Technologien und leistungsfähigen Dienstleistern für Konsumenten immer einfacher erreicht werden. Um diesen Trends Rechnung zu tragen, ist die Kommunikation mit den Konsumenten gezielt einzusetzen. Der Fokus liegt auf dem Dialog zwischen Verbrauchern und Anbietern. Dabei können kanalübergreifende Marketingbotschaften vermittelt werden, welche von den Verbrauchern als Dienstleistung wahrgenommen werden. Alle kundenrelevanten Informationen sind zu integrieren und die daraus entstandenen Daten sollen dazu genutzt werden, um den Endverbraucher besser kennen zu lernen und auf seine persönlichen Bedürfnisse einzugehen.

Bedingt durch die Verbreitung neuer Technologien bieten sich dem Konsumenten neue Beschaffungsmöglichkeiten. Der für den Konsum notwendige Zeiteinsatz soll auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet werden. Bereits heute bevorzugen nur noch 60 Prozent der Schweizer Konsumenten den klassischen Einkauf im Laden. Wenn sich der Konsument die Zeit nimmt, einen Laden zu besuchen, erwartet er eine hohe Verfügbarkeit der Produkte. Kann der Konsument ein Produkt nicht sofort erwerben, wählt er einen anderen Kanal, kauft einen alternativen Artikel oder er geht zur Konkurrenz. Bei der Tätigung ihrer Einkäufe – egal ob im Laden oder elektronisch – erwarten Konsumenten einen kanalübergreifenden und effizienten Vollservice – von der Beratung bis hin zur Bewältigung von Retouren.

Dabei werden Unternehmen immer stärker mit Kleinmengenlogistik konfrontiert. Dies bedarf organisatorischer Anpassungen, effizienter Prozesse und des Einsatzes von Standards. Pooling ist dabei ein mögliches Rezept. Transparenz über die gesamte Lieferkette ist gefragt, um den optimalen Ressourceneinsatz sicherzustellen und die Kollaboration unter den Detailhändlern, Produzenten und Logistik-Dienstleistern zu ermöglichen.

Mit diesen Trends konfrontiert, sind Unternehmen gut beraten, ihre Marken, Produkte und deren Angebotsformen zu hinterfragen. Wer Konsumenten zuhört und versteht, findet heraus, welche Handlungsoptionen und -bedürfnisse sich ergeben.