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US-Chipkonzern Micron hat beim Bieterrennen um Elpida die Nase vorne

Fabrik von Elpida in Hiroshima (Bild: Elpida)

Der US-Chiphersteller Micron hat offenbar den Bieterkampf um den insolventen japanischen Wettbewerber Elpida für sich entschieden. Micron lege mehr als 200 Milliarden Yen (1,9 Milliarden Euro) auf den Tisch, sagte eine mit den Gesprächen vertraute Person am Montag. Die Amerikaner hätten angeboten, die zwei wichtigsten Werke in Japan offen zu lassen und die Arbeitsplätze zu erhalten.

Elpida hatte im Februar Insolvenz angemeldet. Mit einem Schuldenberg von rund sechs Milliarden Euro war es der grösste Bankrott eines japanischen Herstellers. An Elpida waren Kreisen zufolge neben Micron auch der US-Finanzinvestor TPG Capital zusammen mit dem chinesischen Partner Hony Capital interessiert sowie Hynix. Die Südkoreaner zogen sich jedoch am Freitag kurz vor Ende der Frist für die zweite Bieterrunde zurück. Am Sonntag traf sich die Elpida-Führungsriege, um über ihren bevorzugten Investor zu entscheiden.

Elpida ist hinter dem südkoreanischen Weltmarktführer Samsung und Hynix der drittgrösste Hersteller von DRAM-Speicherchips, die vor allem in Computern eingesetzt werden. Dem Unternehmen setzt der harte Preiskampf in dem extrem von Absatzschwankungen und Überkapazitäten geprägten Markt zu.