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Wikileaks will Informanten durch neue Verschlüsselung besser schützen

Wikileaks will Informanten durch neue Verschlüsselung besser schützen

Die Enthüllungs-Plattform Wikileaks will ihre Informanten mit einem neuen Verschlüsselungsverfahren künftig besser schützen. Der Betrieb der Plattform war im vergangenen Oktober gestoppt worden, unter anderem, um die Sicherheit der Informanten nicht zu gefährden. Allerdings hatten schon zuvor die Ermittlungen gegen Gründer Julian Assange und Streitereien in der Wikileaks-Spitze die Arbeit weitgehend lahmlegt.

Statt der SSL-Verschlüsselung habe man ein neues, komplexes System für die Dokumenten-Einreichung entwickelt, erklärten die Wikileaks-Aktivisten jetzt. Die Sicherheit von SSL-Zertifikaten sei seit mehr als einem Jahr durch Banden der organisierten Kriminalität und Geheimdienste durchlöchert worden und nicht mehr reparabel, heisst es in der Mitteilung. Die Möglichkeit der sicheren Kommunikation von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten über das Internet sei erheblich eingeschränkt gewesen. Die neue elektronische "Drop Box" solle substanziell besser sein als ihr Vorgänger.

Im Grunde hatte Wikileaks bereits für Montag, den 28. November, einen Relaunch seines Einsendungs-Systems angekündigt, welches sich nun bereits über einem Jahr im Offline-Zustand befindet. In letzter Minute wurde die Präsentation um einige Tage auf 1. Dezember verschoben. Wikileaks berief sich gegenüber Financial Times auf die Komplexität eines Neuaufbaus. Julian Assange, das Aushängeschild des Whistleblower-Portals, bekämpft unterdessen in Grossbritannien ein Gerichtsurteil, das zu seiner Auslieferung an Schweden führen soll, wo er wegen sexueller Belästigung angeklagt wird.