Symbolbild: Pixabay/Geralt

Mit den "Swiss {ai} Weeks" ist am heutigen 1. September der Startschuss zum grössten Aktionsprogramm für Künstliche Intelligenz in der Schweiz gefallen. Bis 5. Oktober finden schweizweit über 160 Veranstaltungen zur Gestaltung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz statt. Dabei werde auch das neue Schweizer KI-Sprachmodell zum Einsatz kommen, heisst es in einer Aussendung dazu.

Sowohl in Fachhochschulen als auch im Büro, im Spital oder im Gemeindezentrum mit den "Swiss {ai Weeks" soll Künstliche Intelligenz (KI) in 24 Städten und online erlebbar und gestaltbar gemacht werden, so die Mitteilung. "Mit den 'Swiss {ai} Weeks' kommt Künstliche Intelligenz aus der Forschung in die Mitte der Gesellschaft. Es geht darum, KI zu verstehen und gemeinsam zu gestalten – auf Schweizer Art: Transparent, offen und verantwortungsvoll", konstatiert Christoph Birkholz von der Panter AG, Co-Initiantin des Projekts. Gemeinsam mit dem Bund, EPFL AI Center, ETH AI Center, Gebert Rüf Stiftung, Impact Hub, SRG SSR, Swiss Re, Swisscom und UBS laden rund 150 Organisationen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem fünfwöchigen Programm ein.

Das Spektrum reicht dabei laut Mitteilung von Workshops, Panels und Hackathons über Lernangebote und Bürger:innen-Dialoge bis hin zu leicht zugänglichen Online-Formaten. In allen Sprachregionen, online wie vor Ort, sollen Perspektiven zusammengeführt werden: Expert:innen aus Berufsbildung und Hochschulen diskutieren, welche Fähigkeiten im KI-Zeitalter besonders wichtig sind. Im Tourismus wiederum soll vorgeführt werden, wie KI als interaktiver Stadtführer neue Formen der Reisebegleitung ermögliche. Journalist:innen und Bürger:innen könnten lernen, KI-Fakes zu erkennen und Faktenchecks in Echtzeit umzusetzen, heisst es. Einblicke in moderne KI-Systeme sollen erklären, wie grosse Sprachmodelle funktionieren und warum Lösungen wie das neue Schweizer Sprachmodell wichtig seien, um Innovation zu fördern und die digitale Souveränität zu stärken. So das neue Schweizer Sprachmodell ein zentrales Element vieler Hackathons. Es sei auf dem Supercomputer "Alps“ in Lugano trainiert worden und ermögliche Hackerinnen und Hacker neue Lösungen für konkrete Herausforderungen zu entwickeln.

Die "Swiss {ai} Weeks" richten sich an eine breite Öffentlichkeit: Ob Schüler in St.Gallen, Journalistin in Aarau, Politiker in Porrentruy oder Unternehmerin in Lugano – alle fänden hier entsprechende Angebote, um KI besser zu verstehen, zu nutzen oder zu gestalten.
Weitere Infos: https://www.swiss-ai-weeks.ch

Logobild: zVg
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