Die auf Cyber Security und Data Protection fokussierte Acronis mit Sitz in Schaffhausen hat eine Kooperation mit Intel für eine KI-gestützte Bedrohungserkennung auf Endgeräten vereinbart. Im Rahmen der Partnerschaft sei Acronis Cyber Protect Cloud nun für KI-PCs mit Intel Core Ultra Prozessoren verfügbar, heisst es in einer Aussendung dazu. Dadurch werde eine automatisierte Erkennung und Abwehr von Bedrohungen auf Endgeräten möglich, ohne die Systemleistung zu beeinträchtigen.
Acronis Cyber Protect Cloud nutzt den Angaben nach KI, um Bedrohungen in Echtzeit auf Endpunkten zu erkennen, einzudämmen und zu beheben. Dabei würden Verhaltensmuster analysiert, um komplexe Angriffe wie Ransomware, Zero-Day-Exploits und dateilose Malware aufzudecken, die von traditionellen Tools möglicherweise nicht erkannt werden. Auf Geräten mit Intel Core Ultra Prozessoren werden demnach rechenintensive KI-Aufgaben wie Verhaltensheuristik oder Anomaliebewertung mithilfe von Openvino an die Neural Processing Unit (NPU) des Prozessors ausgelagert. Laut internen Tests reduziere die Auslagerung der KI-gestützten Verhaltenserkennung an die NPU innerhalb des Intel Core Ultra Prozessors die CPU-Auslastung um bis zu 92 Prozent, sagt Acronis. Was zu entsprechender Erhöhung der Leistung und Verlängerung der Akkulaufzeit führe.
Bei Acronis Cyber Protect Cloud handelt es sich um eine SaaS-basierte, mandantenfähige Plattform, die Schutz vor Cyberbedrohungen bietet und Sicherheitsfunktionen wie Malware-Schutz, E-Mail-Sicherheit, Data Loss Prevention (DLP) sowie Endpoint Detection and Response (EDR) und Extended Detection and Response (XDR) integriert.
"Gemeinsam liefern Intel und Acronis schnellen, KI-gestützten Schutz direkt auf dem Gerät", konstatiert Carla Rodríguez, Vice President und General Manager, Client Software Enabling bei Intel.
