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Der Online-Unterkunftsvermietungsriese Airbnb mit Hauptsitz im kalifornischen San Francisco fasst in Spanien eine Millionenstrafe wegen unzulässiger Angebote aus. Konkret verhängte das Verbraucherschutzministerium ein Bussgeld in Höhe von rund 64 Millionen Euro. Airbnb wird vorgeworfen, speziell in Städten wie Barcelona und Valencia zur Wohnungsknappheit beizutragen, weil es für Eigentümer einträglicher ist, ihre Wohnung an Touristen und Touristinnen zu vermieten als an Einheimische.

Der Behörde zufolge hätten zahlreiche auf der Plattform des US-Untnernehmens angebotene Wohnungen nicht touristisch vermieten werden dürfen. Airbnb müsse "die festgestellten Mängel beheben und die illegalen Inhalte entfernen“, so das Ministerium. Verbraucherschutzminister Pablo Bustinduy streicht hervor: "Tausende Familien leben aufgrund der Wohnungskrise in prekären Verhältnissen, während sich einige wenige dank Wirtschaftsmodellen, die Menschen aus ihren Wohnungen vertreiben, bereichern."