Für das erste Halbjahr 2024 muss der Schweizer Technologiekonzern Ascom sowohl beim Umsatz als auch Gewinn im Vergleich zum Vorjahr Einbussen hinnehmen. Konkret ging der Umsatz im Jahresvergleich in den ersten sechs Monaten 2024 um 5,4 Prozent auf 142,1 Millionen Franken zurück, wie das auf Spitalkommunikation ausgerichtete Unternehmen mit Zentrale in Baar verlauten lässt. Der starke Franken habe sich hier als Bremsklotz erwiesen, denn währungsbereinigt hätte das Umsatzminus nur 2,7 Prozent ausgemacht, heisst es.
Was den Betriebsgewinn auf Stufe Ebitda-Stufe anbelangt, so sank dieser um 6,3 Prozent, die entsprechende Ebitda-Marge zeigte sich mit 7,4 Prozent (VJ 7,5 Prozent) nur leicht tiefer. Beim Gewinn fuhr Ascom lediglich 2,9 Millionen Franken ein und damit 43 Prozent weniger als noch im selben Vorjahreszeitraum. Mit den Kennzahlen verfehlt Ascom die Erwartungen der Börsianer klar.
Aufgrund des schwächeren Jahresbeginns buchstabiert Ascom seine Ziele für das Gesamtjahr zurück. Der Konzern erwartet nun lediglich einen Nettoumsatz zu konstanten Wechselkursen auf Vorjahresniveau. Die Ebitda-Marge soll bei 9 bis 10 Prozent liegen. Ursprünglich war ein Umsatzplus zu konstanten Währungen im mittleren einstelligen Bereich sowie eine Ebitiert-Marge von rund 11 Prozent ins Auge gefasst worden.
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