Symbolbild: Pixabay/Tung Nguyen

Der schweizerische Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung die strategische Ausrichtung und die Projektorganisation für den Geneva AI Summit 2027 festgelegt. Dabei hat er Fabiola Gianotti zu seiner Delegierten ernannt. Die ehemalige Generaldirektorin des Cern wird laut Mitteilung beauftragt, die festgelegten Ziele umzusetzen.

Der hochrangige internationale Gipfel, der am 21. und 22. Juni 2027 in Genf stattfinden wird, bringt Regierungen, internationale Organisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Er soll unter dem Leitmotiv "Bridging Innovation and Trust" stattfinden. Im Zentrum stehen den Angaben nach zwei strategische Stossrichtungen: die Nutzung von KI als Treiber für Innovation, Wohlstand und gesellschaftlichen Fortschritt sowie die Voraussetzungen für eine vertrauenswürdige und verantwortungsvolle Entwicklung und Anwendung von KI. Ziel sei es, konkrete Partnerschaften, Initiativen und gemeinsame Handlungsansätze zu entwickeln, die über den Gipfel hinaus Wirkung entfalten.

Dem Bundesrat zufolge biete der Geneva AI Summit der Schweiz die Möglichkeit, ihre wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und diplomatischen Stärken zusammenzuführen und die internationale Debatte über künstliche Intelligenz aktiv mitzugestalten. Mit Fabiola Gianotti habe man zudem eine erfahrene und international anerkannte Persönlichkeit für den Geneva AI Summit 2027 gewonnen.

Gianotti war von 2016 bis 2025 Generaldirektorin des Cern. An der Spitze dieser Organisation und mit zwei vollständigen Amtszeiten verfüge sie über umfassende Erfahrung in der Führung einer komplexen internationalen Wissenschaftsinstitution und sei international hervorragend vernetzt. Sie lebt laut den Infos seit über zwanzig Jahren in Genf und ist mit dem schweizerischen Wissenschafts- und Innovationsumfeld eng verbunden.

Fabiola Gianotti (Foto: Cern)
Fabiola Gianotti (Foto: Cern)