Symbolbild: Pixabay

Der schweizerische Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung die aktualisierte Strategie Digitale Schweiz für das Jahr 2026 verabschiedet und wie üblich drei Fokusthemen festgelegt. Die Fokusthemen für nächstes Jahr sind demnach: digitale Souveränität, digitaler Gaststaat und die Einführung der E-ID.

In ihrer heutigen Form besteht die "Strategie Digitale Schweiz" seit 2022 und wird vom Bundesrat alljährlich aktualisiert. Die Strategie habe zum Ziel, dass die gesamte Bevölkerung der Schweiz von einer ökologisch, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen und verantwortungsvollen digitalen Transformation profitieren, könne, betont der Bundesrat in einer Aussendung dazu. Die Strategie sei ein wichtiges Instrument, um Schwerpunkte für die digitale Transformation in der Schweiz zu setzen. Sie sei für die Bundesverwaltung verbindlich und diene allen anderen Akteuren und Akteurinnen der digitalen Transformation der Schweiz (Politik, Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft) als Orientierungsrahmen.

Mit der jährlichen Aktualisierung bestimmt der Bundesrat jeweils zwei bis drei aktuelle Fokusthemen der Strategie. Die Bundesverwaltung richtet ihre Arbeiten im jeweiligen Jahr gezielt auf diese Schwerpunkte aus und lanciert konkrete Massnahmen. Alle Massnahmen der Strategie Digitale Schweiz werden in einem öffentlichen Aktionsplan erfasst.

Zu den Fokusthemen 2026:
-- Digitale Souveränität: Die Bundesverwaltung soll ihre digitale Souveränität und ihre Resilienz für den Krisenfall gezielt erhöhen, um widerstands- und handlungsfähig zu bleiben.
-- Digitaler Gaststaat: Als digitaler Gaststaat stärke die Schweiz insbesondere das internationale Genf in den Bereichen Cyberresilienz, sichere Datenzentren und Cloud-Infrastruktur.
-- Einführung der E-ID: Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz sowie Schweizerinnen und Schweizer im Ausland sollen sich mit der freiwilligen E-ID im Internet sicher ausweisen können.

Ein wichtiger Aspekt in diesem Zusammenhang sei auch der Austausch zwischen Mitgliedern des Bundesrats und Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Behörden. Zu jedem Fokusthema organisiere der Bund deshalb ein Beiratstreffen, um sich entsprechend auszutauschen. Seit 2021 haben 13 solcher Beiratstreffen stattgefunden.