Nach einem leichten Rückgang 2024 ist der Umsatz mit Games, Games-Hardware und Online-Gaming-Services in Deutschland 2025 wieder auf Wachstumskurs. Laut Angaben des Branchenverbands Game wurden 2025 rund 9,4 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einem Wachstum um vier Prozent entspricht.
"Wieder einmal sind es vor allem Innovationen, die Dynamik bringen. Die steigenden Umsätze bei Spielekonsolen, getrieben durch neue Geräte oder bei den Online-Gaming-Services, zeigen das starke Interesse an neuen Gaming-Angeboten", erläutert Game-Geschäftsführer Felix Falk.
Stark wuchs den Angaben nach der Teilmarkt für Spielekonsolen (plus 26 Prozent) sowie für Gaming-PC-Zubehör (plus 13 Prozent). Zudem stieg der Umsatz mit Online-Gaming-Services wie "Playstation Plus" und dem "Xbox Game Pass" und durchbrach damit erstmals die Grenze von einer Milliarde Euro. Das entspricht einem Plus von rund sieben Prozent im Vergleich zum Jahr davor.
Der Umsatz mit den Diensten hat sich in den vergangenen sechs Jahren Game zufolge mehr als verdoppelt (2019: 461 Mio. Euro). Der Teilmarkt umfasst gebührenpflichtige Abo-Services, Zugänge zu grossen Spiele-Bibliotheken bis hin zu Spielen in der Cloud oder im Mehrspieler-Modus.
Games-Hardware war 2025 besonders gefragt, hier steht ein Plus von zwölf Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. Für positive Marktdynamik sorgten Spielekonsolen. Der Umsatz, stark angetrieben unter anderem durch den Start der "Nintendo Switch 2", ist auf rund eine Mrd. Euro gestiegen. Das entspricht einem Plus von 26 Prozent. 2024 stand hier ein Minus von 26 Prozent.
Auch der Teilmarkt für Gaming-PCs konnte wieder wachsen und stieg um sieben Prozent auf 651 Mio. Euro. Hier trugen Neuheiten wie die "ROG Xbox Ally" zum Wachstum bei. Besonders gross ist der Anstieg ausserdem beim Zubehör für Gaming-PCs, mit dem ein Umsatz von rund 1,4 Mrd. Euro generiert wurde - ein Wachstum von 13 Prozent, wie die Game-Zahlen zeigen.
Der Umsatz mit Games-Käufen, In-Game- und In-App-Käufen ist 2025 um ein Prozent auf 4,9 Mrd. Euro leicht zurückgegangen. Einen Rückgang gab es auch im Teilmarkt für Computer- und Videospiele: Mit einem Umsatz von 807 Mio. Euro wurde mit Games über alle Plattformen hinweg 13 Prozent weniger erlöst als noch 2024. In-Game- und In-App-Käufe haben 4,1 Mrd. Euro generiert - ein Plus von einem Prozent im Vorjahresvergleich.
