Symbolbild: Roomz

Vor zehn Jahren haben Roger Meier und Patrick Terreaux, die sich damals in einem MBA-Programm an der EPFL Lausanne getroffen hatten, das Schweizer Startup Roomz in Fribourg aus der Taufe gehoben. Die beiden Gründer sahen hinter dem Umstand, dass die Verwaltung von Besprechungsräumen oft eine Herausforderung darstellt, unter anderem aufgrund des Verkabelungsbedarfs bereits bestehender Lösungen, ein Geschäftsmodell. Deswegen entwickelten sie in einem ersten Projekt ein einfach installierbares, zentrales, kabelloses und stromsparendes Reservierungsdisplay. Die ETH, die eine kabellose Lösung für ihre 500 Räume suchte, war dann ihr erster Kunde. Die Erstinstallation von 400 E-Ink Roomz-Displays erfolgte im Jahr 2016.

Das für die digitale Raumbuchung und später auch Arbeitsplatzmanagement entwickelte Roomz, sollte Unternehmen künftig dabei unter die Arme greifen, ihre Besprechungsräume, Schreibtische (Flex Office) und gesamte Büroflächen effizient zu verwalten und flexible Buchungsmöglichkeiten über Displays oder die "Myroomz"-App zu gewährleisten. Die Systeme ermöglichen Echtzeit-Einblicke, verhindern "Geisterbuchungen" (nicht genutzte Räume werden automatisch freigegeben) und liefern Analysen zur Raumnutzung, was zu einer nachhaltigen Arbeitsumgebung beitragen soll, wie Roomz betont.

Im Jahre 2017 stiess Fabien Moine, der sich unter anderem als Country Manager von Plantronics einen Namen machte, als Head of Sales & Marketing zum Unternehmen, um bei der Umsetzung der Vorstellungen der Roomz-Gründer mitzuwirken. In der Folge wurde noch im selben Jahr das ursprünglich "Setza" getaufte Startup in "Roomz" umfirmiert und die operative Tätigkeit aufgenommen.

Damals entwickelte Roomz Sensoren für Besprechungsräume, die vor allem dazu dienen sollten, "Geisterbesprechungen“ zu vermeiden. 2020 kamen intelligente Bürolösungen, darunter Sensoren für Schreibtische und Besprechungsräume, hinzu und ergänzten das Portfolio. Solche Schreibtischsensoren werden für die Verwaltung gemeinsam genutzter Arbeitsplätze eingesetzt. Anwesenheitssensoren verbessern dabei die Arbeitsplatznutzung und liefern Arbeitsplatzanalysen, um datengestützte Entscheidungen im Facility Management zu ermöglichen. Die ebenfalls 2020 entwickelte "Myroomz"-App gewährt die Verwaltung gemeinsam genutzter Arbeitsbereiche sowie die Implementierung hybrider Arbeitsmodelle. 2022 wurde zur weiteren Verbesserung von Entscheidungsgrundlagen "Roomz Advanced Analytics" eingeführt.

Mittlerweile beschäftigt Roomz 23 Mitarbeitende und verfügt mit dem Grosshändler Also über einen starken Vertriebspartner weit über die Schweizer Grenzen hinaus.