Die auf Web-Technologien und Cloud-Dienste fokussierte Infomaniak mit Sitz in Genf hat laut einem Bericht von "Le Temps" beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen einen Beschluss des Bundes eingereicht, dem zufolge die Rahmenverträge mit Amazon, Microsoft, IBM, Oracle und Alibaba für Cloud-Dienste um fünf Jahre verlängert werden.
Infomaniak, die auch über eine Niederlassung in Winterthur verfügt und insgesamt 250 Mitarbeitende beschäftigt, halte die Begründung einer "Versorgungslücke" für missbräuchlich und finde, dass die ungewöhnliche Dauer der Verlängerung den Wettbewerb beeinträchtige, so "Le Temps". Die Bundeskanzlei habe sich unter anderem auf das Risiko von Ausfällen und erhöhten Kosten berufen, heisst es.
