Der schweizerisch-amerikanische Computerzubehör-Hersteller Logitech hat eine starke Bilanz für das Schlussquartal des Fiskaljahres 2025/2026 hingelegt, das am 31. März endete. Konkret erwirtschaftete Logitech im 4. Quartal einen Nettoumsatz von 1,09 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.
Das bereinigte operative Ergebnis lag bei 167 Millionen US-Dollar, ein Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der bereinigte Gewinn pro Aktie (Non-GAAP EPS) belief sich auf 1,13 US-Dollar, womit die Zubehörspezialistin die Analystenerwartungen von etwa 1,09 US-Dollar übertraf.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2025/2026 berichtete Logitech einen Umsatz von 4,84 Milliarden US-Dollar und ein Non-GAAP-Betriebsergebnis von 911 Millionen US-Dollar. Die Firma verzeichnete auch eine Rückkehr zu Wachstum in der Region Americas und beschleunigtes Wachstum im Gaming-Bereich. Die Bruttomarge verbesserte sich im Q4 auf 44,5 Prozent (GAAP). Trotz der starken Zahlen wurden zuvor aufgrund von Unsicherheiten bezüglich des Zollumfelds die Prognosen für das Fiskaljahr 2026 im April 2025 offiziell zurückgezogen. Die Ergebnisse zum Jahreende erwiesen sich aber als durchaus robust. Logitech hat damit die Erwartungen der Analysten in allen Kennziffern übertroffen und besonders beim Gewinn und der Bruttomarge positiv überrascht.
"Dieses starke Jahresergebnis zeigt, dass unsere Strategie funktioniert", lässt sich CEO Hanneke Faber zitieren. Das Jahr sei mit einem starken vierten Quartal abgeschlossen worden, in dem die Region Americas zu einem soliden Wachstum angeführt von den USA und das Gaming-Geschäft zu einem beschleunigten Wachstum zurückgefunden habe, so der Firemchef.
