Bild: Mobilezone-Filiale (Foto: Mobilezone)

Die Telekommunikationsanbieterin Mobilezone konnte im vergangenen Geschäftsjahr in der Schweiz einen Umsatz von 274 Millionen Franken erwirtschaften. Dies entspricht einem Plus von 0,4 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Nach dem Verkauf des deutschen Geschäfts für rund 230 Millionen Euro an Freenet konzentriert sich das Unternehmen fortan nur noch auf den Heimmarkt Schweiz, der insgesamt 125 Standorte umfasst.

Das deutsche Mobilezone-Geschäft machte zuletzt 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Inklusive diesem betrug der Gruppenumsatz 2025 bereinigt 911 Millionen Franken.

Der bereinigte Betriebsgewinn (Ebit) legte im Schweizer Geschäft im vergangenen Fiskaljahr um über ein Fünftel auf 36,5 Millionen Franken zu. Die Marge stieg auf 13,3 Prozent (Vorjahr: 11,0 Prozent). Damit lag das Unternehmen leicht über der eigenen Zielspanne von 12,5 bis 13,0 Prozent.

Unter dem Strich konnte Mobilezone einen Reingewinn von 27,4 Millionen Franken einfahren, nach 20,4 Millionen im Vorjahr. Die Dividende belässt Mobilezone unverändert bei 0,90 Franken pro Aktie. Damit schüttet der Konzern mehr aus, als er verdient: Der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug im vergangenen Jahr 0,63 Franken (Vorjahr: 0,47 Franken).

Für das laufende neue Geschäftsjahr gibt sich Mobilezone mit Sitz im innerschweizerischen Rotkreuz optimistisch. Der Konzern erwartet einen Ebita von 40 bis 47 Millionen Franken. Das mittelfristige Ebita von 70 Millionen Franken soll durch organisches und anorganisches Wachstum ausschliesslich im Schweizer Markt sowie durch weiterhin diszipliniertes Kostenmanagement erreicht werden, heisst es.