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Die auf Mobil- und Festnetztelefonie fokussierte Schweizer Mobilezone verkauft ihr Deutschlandgeschäft für 230 Millionen Euro an Freenet. Die Smartphone-Shop-Betreiberin beschäftigt in Deutschland rund 300 Mitarbeitende. Der Deal soll noch im Verlauf des vierten Quartals in trockene Tücher gebracht werden.

Im letzten Jahr musste Mobilezone einen Einbruch beim Betriebsgewinn um 55,6 Prozent auf 28,3 Millionen Franken (30,4 Millionen Euro) zur Kenntnis nehmen. Der Umsatz fiel um 0,8 Prozent auf 1 Milliarde Franken. Der Reingewinn kam auf 17 Millionen Franken (18,3 Millionen Euro) zu liegen, nach 48,1 Millionen Franken (41,5 Millionen Euro) im Jahr davor.

Mobilezone verfügt in Deutschland über Standorte in Köln, Bochum und Münster. Das Unternehmen betreibt die Marken Sparhandy, Deinhandy, Handystar oder High. Als unabhängiger Anbieter verkauft Mobilezone Mobiltelefone, Tablets und Smartwatches und ist auch als Mobilfunkprovider aktiv.

Die Übernahme verstärke die Präsenz von Freenet im deutschen Mobilfunkmarkt und vertiefe die Beziehungen zu den Netzbetreibern, kommentiert Robin Harries, Vorstandsvorsitzender von Freenet, den Zukauf.