Logobild: Foxconn

Der taiwanesische Auftragsfertiger Foxconn, zu dessen Kunden unter anderem Apple, Nvidia, Nintendo, Microsoft, Dell, HP und Sony zählen, hat Dank der hohen Nachfrage nach Geräten mit KI-Technik (Künstliche Intelligenz) im dritten Quartal so viel Umsatz lukriert wie noch nie. Konkret kletterten die Erlöse im Zeitraum Juli bis September im Vergleich zur Vorjahresperiode um 20,2 Prozent auf umgerechnet rund 52 Milliarden Dollar (1,85 Billionen Taiwan Dollar), wie der Konzern, der rund 1,3 Millionen Leute beschäftigt, verlauten lässt.

Die ursprünglichen Erwartungen eines signifikanten Wachstum seien damit noch übertroffen werden, so Foxconn in der Aussendung. Die starke Nachfrage nach KI-Servern habe zu einem deutlichen Umsatzplus in der Sparte für Cloud- und Netzwerkprodukte geführt.

Die taiwanesischen Hightech-Produzenten starten im dritten Quartal traditionell mit der Auslieferung von Smartphones, Tablets und anderen elektronischen Geräten an die grossen Anbieter wie Apple für das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft. "Mit Blick auf die Hochsaison in der zweiten Jahreshälfte gehen wir davon aus, dass unser Geschäft allmählich an Schwung gewinnt", betonte Foxconn im Ausblick auf das bereits laufende vierte Quartal. Das letzte Jahresviertel werde in etwa den aktuellen Markterwartungen entsprechen, so Foxconn, ohne konkrete Details zu nennen.