Die Nummer eins am Videostreaming-Markt, Netflix, hat eigenen Angaben zufolge die Marke von 325 Millionen Kunden geknackt. Es ist das erste Update zur Nutzerzahl seit einem Jahr. 2024 hatte der Konzern mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos mit 301,6 Millionen zahlenden Kunden abgeschlossen.
Den Umsatz konnte Netflix im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 17,6 Prozent auf gut zwölf Milliarden Dollar pushen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 2,42 Milliarden Dollar (zwei Mrd Euro) in den Kassen hängen, was einem Plus von 29 Prozent gegenüber demselben Vorjahresquartal entspricht.
Aktuell versuchen die Kalifornier gerade, das Studio- und Streaming-Geschäft des Hollywood-Urgesteins Warner Brothers zu übernehmen. Für den rund 83 Milliarden Dollar schweren Deal werde man die Aktienrückkäufe aussetzen, teilte Netflix bei Vorlage der Quartalszahlen mit. US-Unternehmen stützen oft die Kurse ihrer Papiere mit Aktienrückkäufen. Der Streaming-Riese ist in einem Bieter-Wettstreit mit dem Hollywood-Konzern Paramount, der Warner Bros. Discovery für mehr als 100 Milliarden Dollar komplett übernehmen will, samt dessen TV-Sender wie unter anderem CNN.
