Symbolbild: Pixabay/Franz26

Laut OpenAI-Chef Sam Altman sei das diese Woche angekündigte neue KI-Modell "GPT-5" erheblich besser, als die Vorgängermodelle. Und zwar sowohl in Grosse wie auch in kleinen Dingen. Die Vorgängerversion GPT-4 kommuniziere auf dem Niveau eines Hochschul-Studenten – GPT-5 sei dagegen wie ein "Experte für jedes Thema mit einem Doktortitel", streicht der OpenAI-Boss hervor. Der Chatbot ChatGPT soll künftig auch für Nutzer der kostenlosen Version mit GPT-5 laufen.

Ein zentraler Punkt des neuen Modells für Künstliche Intelligenz (KI) ist den Angaben zufolge, dass die neue Generation besonders gut darin sein soll, Software zu programmieren. OpenAI zeigte im Rahmen der Vorstellung denn auch, wie GPT-5 auf der Grundlage lediglich einer Beschreibung der Funktionen mehrere Varianten einer Web-App zum Vokabel-Training erstellte. Die "GPT-5-Ära" werde davon geprägt sein, dass man "Software auf Anfrage" erschaffen könne, verspricht Sam Altman.

Zur Erinnerung: Mit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 begann der Hype rund um KI. OpenAI zufolge zählt ChatGPT derzeit fast 700 Millionen wöchentliche Nutzer. Aber OpenAI befindet sich im Wettlauf um die Führungsrolle in der KI-Zukunft nicht allein. Auch Anthropic, Elon Musks xAI sowie die Tech-Schwergewichte Google und Meta wollen hier mitmischen. Und natürlich auch China mit beispielsweise Deepseek. Wichtig für OpenAI: Der Software-Gigant Microsoft, der eine Milliardenbeteiligung an OpenAI hält, kündigte an, GPT-5 in seine Produkte zu integrieren. Immerhin wurde das neue Modell in Microsofts Cloud-Plattform Azure trainiert.