Hackerangriffe und insbesondere der Diebstahl von Krypto-Währungen bleiben einem UNO-Bericht zufolge wichtige Einnahmequellen für Nordkorea. Von dem abgeschotteten Land seien im vergangenen Jahr mindestens sieben Angriffe auf Krypto-Plattformen ausgegangen, hiess es in einem Auszug eines vertraulichen UNO-Berichts. Dabei seien digitale Güter mit einem Wert von fast 400 Millionen Dollar erbeutet worden, wird die Sicherheitsfirma Chainalysis zitiert.
Nordkoreanische Hacker hätten zwischen 2020 und Mitte 2021 mehr als 50 Millionen Dollar von mindestens drei Krypto-Börsen in Nordamerika, Europa und Asien gestohlen, hiess es weiter. Eine Stellungnahme der nordkoreanischen Vertretung bei den Vereinten Nationen lag zunächst nicht vor.
