Der in Texas domizilierte IT-Riese Oracle konnte seinen Umsatz im am 31. August zu Ende gegangenen ersten Quartal des neuen Fiskaljahres im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12 Prozent auf 14,9 Milliarden Dollar steigern, wobei knapp 7,2 Milliarden Dollar auf das Cloud-Geschäft entfielen, ein Plus von 28 Prozent.
Die Einnahmen im zum Zugpferd erkorenen Geschäft mit Infrastruktur für die Cloud (IaaS) legte im ersten Quartal (per Ende August) sogar um 55 Prozent auf 3,3 Milliarden US-Dollar zu, wie die SAP-Rivalin am Hauptsitz in Austin bekannt gegeben hat. Das Geschäft mit Rechenzentren hat Oracle zum Auftakt ins Fiskaljahr 2025/2026 sichtlich Schwung verliehen. Auf das gesamte Geschäftsjahr gesehen, sollen die Erlöse in diesem Bereich um 77 Prozent auf 18 Milliarden Dollar klettern, wie die Konzernchefin Safra Catz postulierte. Bislang hat das Unternehmen nur "über" 70 Prozent Wachstum in Aussicht gestellt. "Wir haben im ersten Quartal vier Multimilliarden-Dollar-Verträge mit drei verschiedenen Kunden abgeschlossen", gab Catz Einblick. Es sei ein erstaunliches Quartal gewesen, die Nachfrage nach Cloud-Infrastruktur steige weiter. Mittelfristig soll sich das Wachstum daher beschleunigen und die Erlöse innerhalb von fünf Jahren 144 Milliarden Dollar erreichen.
Unter dem Strich stagnierte der Gewinn bei 2,9 Milliarden Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie hingegen stieg um sechs Prozent auf 1,47 Dollar.
