Symbolbild: Pixabay/Geralt

Die Websites des italienischen Aussen- und des Verkehrsministeriums sowie auch der Börsenaufsichtsbehörde Consob sind heute von der prorussischen Hackergruppe Noname057(16) angegriffen worden. Bei der gross angelegten Attacke handelte es sich um DDoS-Aktionen (Distributed Denial of Service), die vorübergehende Unterbrechungen der Dienste verursachten. Auch die Websites der Carabinieri, der Marine, der Luftwaffe sowie der Nahverkehrsgesellschaften der Städte Rom, Palermo und Genua waren Ziel der Angriffe . Einige Websites meldeten etwa einstündige Störungen, die aber nicht besonders kritisch waren.

Italiens Agentur für die Cybersicherheit unterstützte die betroffenen Institutionen bei der Wiederherstellung der Funktionalität, hiess es in einer Aussendung dazu. Um die Auswirkungen der Offensive abzumildern, setzten die IT-Verantwortlichen der betroffenen Einrichtungen verschiedene Techniken ein, allen voran das "Geofencing", also die Abschirmung von Zugangsanfragen, indem Anfragen aus bestimmten Gebieten, etwa aus Russland, blockiert werden. Zu den Methoden, die zum Schutz der Websites eingesetzt wurden, gehörte laut den Infos auch die Umleitung des Datenverkehrs.