Die auf die Automatisierung von Unternehmensprozessen fokussierte IT-Dienstleisterin Servicenow mit Zentrale im kalifornischen Santa Clara übernimmt die Security-Spezialistin Veza. Medienberichten zufolge beträgt der Kaufpreis mehr als eine Milliarde US-Dollar. Veza bietet eine Plattform für Identitätssicherheit an, die Funktionsbereiche abdeckt, die vom Management von nicht-menschlichen Identitäten, über die Zugangssicherheit für SaaS-Anwendungen und die Überwachung privilegierter Zugriffe bis hin zur Verwaltung von Cloud-Zugängen reicht.
Servicenow-Angaben zufolge bildet der patentierte Access Graph von Veza, der Zugriffsverhältnisse zwischen menschlichen, maschinellen und KI-basierten Identitäten abbildet und analysiert, das Kernstück des Veza-Portfolios. Die Technologie biete eine durchgängige Plattform für Zugriffstransparenz und Risikokontrolle für alle Identitätstypen, heisst es.
Durch die Übernahme baut Servicenow sein Angebot im Bereich Sicherheit und Risikomanagement weiter aus. Dabei soll Veza dazu beitragen, Identitäts- und Zugriffskontrollen über verschiedene Systeme hinweg zu verbessern, und zwar von Anwendungen über Daten und Cloud-Infrastrukturen bis hin zu KI-Agenten. Servicennow hebt speziell hervor, dass Veza den eigenen AI Control Tower ergänze, indem die Technologie regle, auf welche Ressourcen KI-Agenten in Unternehmen zugreifen dürften.
Das Startup Veza ist erst seit 2022 öffentlich aktiv. Das Unternehmen konnte seither von Investoren satte 235 Millionen Dollar an Geldern einsammeln.
