Die schweizerische Bezahl-App Twint will ihre eigene Plattform künftig für neue digitale Anwendungen im Bereich digitaler Währungen und Identitätslösungen öffnen. Sowohl Anbieter von regulierten digitalen Währungen, wie zum Beispiel durch den Schweizer Franken gedeckte Stablecoins oder tokenisierte Einlagen, als auch Entwickler von Lösungen mit der elektronischen Identifikation (E-ID) in der Schweiz sollen künftig auf die Twint-Infrastruktur zurückgreifen können, heisst es in einer Aussendung dazu.

Die Initiative komme zu einem Zeitpunkt, an dem die Schweiz mit der Einführung der E-ID und der aktuellen Diskussion um Stablecoins wichtige Weichen für die Digitalisierung von Finanzen und Identität stelle, betont Twint.

Die Möglichkeit, zukünftig Anwendungen im Zusammenhang mit regulierten Stablecoins, tokenisierten Einlagen und der E-ID zu entwickeln, stärke das Ökosystem von Twint und den Wert für die Nutzer weiter. Es soll ein Austausch mit Behörden, Regulatoren und Marktteilnehmenden initiiert werden, der die Grundlage für ein attraktives Angebot für Kundschaft und Händler bilde, so Twint weiters. "Indem wir den Dialog zur Öffnung unserer Plattform für regulierte und vertrauenswürdige digitale Vermögenswerte wie Schweizer Franken Stablecoins, tokenisierte Einlagen oder die E-ID anstossen, tragen wir dazu bei, die digitale Souveränität der Schweiz im Alltag zu stärken", so Markus Kilb, CEO von Twint.



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